Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

DÜSSELDORF - Die Unwetterkatastrophe in Deutschland hat auch bei der Bahn gravierende Schäden hinterlassen, die in den nächsten Tagen Folgen für die Reisenden und Pendler haben werden.

18.07.2021 - 14:59:27

Unwetterschäden an 600 Kilometern Bahngleisen und 80 Stationen. Nach einem ersten Lagebild gab es in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz "massive Beschädigungen" an 80 Stationen und Haltepunkten sowie an Gleisen auf mehr als 600 Kilometern Länge, wie die Deutsche Bahn am Sonntag in Düsseldorf mitteilte.

Auch Weichen, Signaltechnik, Stellwerke, Brücken sowie Fahrzeuge seien durch Wasser, Schlamm und Geröll beschädigt worden. Nun werde mit Hochdruck daran gearbeitet, alle Schäden zu beseitigen. 2000 Bahnbeschäftigte seien seit Mittwoch in den betroffenen Regionen im Einsatz. Noch immer müsse an vielen Stellen Wasser abfließen und danach Schlamm und Geröll abgetragen werden. Auf der linken Rheinseite fahren seit Sonntag zwischen Bonn und Koblenz wieder Züge.

Der Nahverkehr mit S-Bahnen und Regionalzügen bleibe in NRW und in Teilen von Rheinland-Pfalz "stark beeinträchtigt", hieß es in der Mitteilung mit Blick auf das Ahrtal, die Eifel, das Siegerland und die Gegend um Hagen. Auf Pendler kämen zum Wochenstart noch auf "erhebliche Einschränkungen" zu, in NRW fielen 30 Linien ganz oder teilweise aus oder würden umgeleitet. "Aufgrund gesperrter Strecken verkehren zahlreiche S-Bahn- und Regionallinien weiterhin nicht oder nur eingeschränkt." Es gibt Bus-Ersatzverkehr - "sofern in den Krisenregionen die Straßeninfrastruktur noch intakt ist".

Beim Fernverkehr meldete das Unternehmen Fortschritte: Der ICE fährt wieder von Köln nach Brüssel, Bonn ist wieder an den Fernverkehr angeschlossen, und die Fahrt von Berlin nach Köln und Düsseldorf ist wieder möglich. Zum Start in die neue Woche rechnet die Bahn mit "einer weiteren Normalisierung des Fernverkehrs für Ziele in NRW".

Die DB empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt unter www.bahn.de/aktuell oder unter der kostenlosen Hotline 08000 996633 zu informieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zug entgleist - Starke Behinderungen nach Rangierunfall in Wolfsburg. Nach dem Rangierunfall am frühen Morgen konnten Fernzüge den Hauptbahnhof nicht mehr anfahren. Zahlreiche Züge wurden umgeleitet, wie ein Bahnsprecher sagte. Betroffen waren vor dem Wochenende ICE- und IC-Züge auf den Strecken Berlin-Bonn, Berlin-Basel, Berlin-Amsterdam und Berlin-Frankfurt Flughafen. Auch der Güterverkehr war beeinträchtigt. WOLFSBURG - Das Entgleisen eines Zugs in Wolfsburg hat am Freitag zu erheblichen Ausfällen und Verspätungen geführt. (Boerse, 24.09.2021 - 19:44) weiterlesen...

Am BER wird es voller - Corona-Kontrollen führen zu Wartezeiten. Das wären in etwa so viele wie im gesamten ersten Halbjahr, sagte der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup am Freitag. Er informierte den Aufsichtsrat zum letzten Mal vor seiner Rente über die aktuelle Verkehrs- und Finanzlage des Unternehmens. Aufgrund der aufwendigeren Kontrollen in der Corona-Krise komme es mit steigenden Passagierzahlen derzeit immer wieder zu längeren Wartezeiten und Schlangen an den Kontrollpunkten. SCHÖNEFELD - Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) rechnet für September am Hauptstadtflughafen BER mit 1,5 Millionen Fluggästen. (Boerse, 24.09.2021 - 17:21) weiterlesen...

Signal der Hansestädte: Kooperation der Containerhäfen nötig. "Wir sind davon überzeugt, dass ein Verbund sinnvoll ist und perspektivisch zu einer Stärkung der maritimen Standorte in der Deutschen Bucht führt", heißt es in einer Erklärung, die am Freitag veröffentlicht wurde. Für die deutschen Containerhäfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven wird es immer schwieriger, in der Konkurrenz mit den Häfen Rotterdam und Antwerpen mitzuhalten. HAMBURG/BREMEN - Die für Häfen zuständigen Senatsmitglieder in Hamburg und Bremen treten für eine enge Kooperation der Containerhäfen an der deutschen Nordseeküste ein. (Boerse, 24.09.2021 - 17:13) weiterlesen...

Lange Schlangen bei Einreise nach Großbritannien wegen Technikpanne. In den sozialen Netzwerken teilten Nutzer Fotos, die zahlreiche Menschen ohne Abstand zueinander an Flughäfen sowie Bahnhöfen zeigten. Von einem "Menschen-Stau" sprach der Journalist Louis Theroux. LONDON - Wegen Technikproblemen an der elektronischen Passkontrolle haben am Freitag zahlreiche Menschen über stundenlange Wartezeiten bei der Einreise nach Großbritannien geklagt. (Boerse, 24.09.2021 - 16:45) weiterlesen...

Indien bestellt 56 Airbus-Militärflugzeuge - Produktion vor Ort folgt. Die ersten 16 Transportmaschinen vom Typ C295 für Indien würden noch im Airbus-Werk im spanischen Sevilla montiert, teilten Airbus und das indische Unternehmen Tata Advanced Systems am Freitag in Neu-Delhi mit. Die restlichen 40 Flugzeuge gleichen Typs sollen dann in einer Industriepartnerschaft von Airbus mit Tata in Indien entstehen. NEU-DELHI - Indien kauft 56 Militärflugzeuge bei Airbus und sichert sich dafür eine Produktion im eigenen Land. (Boerse, 24.09.2021 - 16:12) weiterlesen...

Rangeleien bei Protesten von Alitalia-Mitarbeitern. Mehrere Hundert Menschen blockierten in der Nähe des Flughafens Fiumicino einen Autobahnabschnitt. Die Polizei war stundenlang bemüht, zumindest eine Spur für Autos und Busse frei zu halten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Polizeikreise gab es dabei aber keine gewaltsamen Zusammenstöße der Demonstranten mit den Ordnungskräften. ROM - Bei Streikkundgebungen von Alitalia-Mitarbeitern ist es am Freitag bei Rom zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. (Boerse, 24.09.2021 - 15:48) weiterlesen...