Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

DÜSSELDORF - Die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag fordern einen Abbruch-Stopp am Braunkohletagebau Garzweiler.

25.08.2020 - 15:29:27

Grüne fordern Abbruch-Stopp am Tagebau Garzweiler. "Wir brauchen dringend ein Moratorium, damit RWE nicht weiter Fakten schaffen kann", sagte Fraktionschefin Monika Düker am Dienstag in Düsseldorf. Die Abrissgenehmigungen müssten ausgesetzt werden, bis eine höchstrichterliche Entscheidung zu den Enteignungen geben. Nach den Planungen des Energiekonzerns RWE sollen noch fünf Dörfer dem Tagebau weichen.

Die Grünen, Umweltverbände und Anwohner bezweifeln die energiepolitische Notwendigkeit der Umsiedlungen. Ein unabhängiges Gutachten müsse klären, wie viel Kohle aus Garzweiler noch gebraucht werde, sagte Düker. "Wir brauchen dringend Sicherheit, ob die fünf Dörfer abgebaggert werden müssen oder nicht", sagte Düker. Am Donnerstag wird der Landtag über einen Antrag der Grünen mit diesen Forderungen diskutieren. Am kommenden Sonntag wollen Braunkohlegegner am Tagebau demonstrieren.

Düker und der Fraktionsvize der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer, warfen der Landesregierung vor, die nach den Entscheidungen zum Kohleausstieg notwendige neue Leitentscheidung für das rheinische Revier zu verschleppen. Deshalb drohe in Garzweiler eine Entwicklung wie am Tagebau Hambach. Dort sei der Ort Merzenich-Morschenich durch RWE zerstört worden, obwohl früh klar gewesen sei, dass er bei einem Erhalt des Hambacher Waldes vom Tagebau verschont bleiben werde. Das dürfe sich in Garzweiler nicht wiederholen.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hatte angekündigt, die Leitentscheidung solle bis zum Jahresende beschlossen werden. RWE verweist auf das Gesetz über den Kohleausstieg, in dem die energiepolitische und energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Tagebaus Garzweiler in den 2016 festgelegten Grenzen bestätigt wurde. Gegen diese Passage im Gesetz werde es Klagen geben, sagte Krischer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RWE will Meereswindparks in Großbritannien ausbauen. So hat RWE mit seinen Projektpartnern Pachtverträge abgeschlossen, um vier Windparks auf See zu erweitern, teilte das Unternehmen am Montag in Essen mit. Dabei hat RWE ein Entwicklungspotenzial von bis zu 1,8 Gigawatt ausgemacht, wovon rund die Hälfte auf den Essener Konzern entfallen soll. Zusätzlich will RWE eine bereits bestehende Entwicklungsoption seines Windparks Rampion nutzen, so dass die auf den Konzern entfallende Gesamtleistung 1,3 Gigawatt erreichen dürfte. Die Projekte befinden sich den Angaben zufolge in der Irischen See, der südlichen Nordsee und im Ärmelkanal. ESSEN - Der Energiekonzern RWE will sein Offshore-Windgeschäft in Großbritannien ausbauen. (Boerse, 28.09.2020 - 11:58) weiterlesen...

Endlagersuche für Atommüll: Bericht nennt mögliche Regionen. Eine Vorfestlegung auf einen Standort ist mit dem sogenannten Zwischenbericht Teilgebiete aber noch nicht verbunden. Dennoch dürfte die Debatte über die Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll damit in Fahrt kommen. Bis 2031 soll das Suchverfahren in Deutschland abgeschlossen sein, bis etwa 2050 soll das Endlager seinen Betrieb aufnehmen. BERLIN/STUTTGART - Die Bundesgesellschaft für Endlagerung stellt am Montag (10.00 Uhr) in Berlin einen Bericht mit Regionen vor, die nach geologischen Kriterien für ein Atommüll-Endlager grundsätzlich in Frage kommen könnten. (Boerse, 28.09.2020 - 05:48) weiterlesen...

Anti-Braunkohle-Proteste im Rheinland - Neues Baumhausdorf gebaut. Die Protestaktionen fanden in einem kleineren Rahmen als noch am Vortag statt, wie eine Sprecherin des Bündnisses "Ende Gelände" am Sonntagmorgen sagte. Am Vormittag erklärte die Gruppe ihr Aktionswochenende für beendet. "Es ist alles friedlich verlaufen", teilte ein Sprecher der Polizei in Aachen am Sonntag mit. AACHEN/ERKELENZ - Im rheinischen Braunkohlerevier haben sich Klimaschutz-Aktivisten am Sonntag weiter für einen sofortigen Kohleausstieg eingesetzt. (Boerse, 27.09.2020 - 14:26) weiterlesen...

Anti-Braunkohle-Proteste im Rheinland - Demonstranten im Tagebau. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Sie sollten die Demonstranten daran hindern, in den Tagebau Garzweiler einzudringen. Aufgerufen zu den Aktionen hatte das Bündnis Ende Gelände und andere Organisationen. Ende Gelände sprach von 3000 Teilnehmern an den Aktionen. ERKELENZ/AACHEN - Im rheinischen Braunkohlerevier haben Klimaschutz-Aktivisten am Samstag für ein sofortiges Ende der Stromerzeugung aus Kohle und Gas demonstriert. (Boerse, 26.09.2020 - 21:37) weiterlesen...

ROUNDUP/Braunkohle-Proteste: Kohlebunker besetzt, Zugverkehr beeinträchtigt. Demonstranten waren unter anderem in den Tagebau Garzweiler eingedrungen, wie die Polizei berichtete. Bei Aachen kletterten mehrere Menschen auf einen Kohlebunker des Braunkohlekraftwerks Weisweiler. Das Bündnis Ende Gelände, das die Aktionen organisiert hat, fordert den sofortigen Ausstieg aus der Nutzung von Kohle und Gas für die Stromerzeugung in Deutschland. ERKELENZ/AACHEN - Im rheinischen Braunkohlerevier ist es am Samstag immer wieder zu Besetzungen und Blockaden von Kohleanlagen gekommen. (Boerse, 26.09.2020 - 12:35) weiterlesen...

Aktionen am Tagebau Garzweiler haben begonnen - Kohlebunker besetzt. Rund 150 Aktivisten drangen nach Angaben der Aachener Polizei in den Tagebau Garzweiler ein. Ein Sprecher des Energiekonzerns RWE sagte am Vormittag, in einem Kohlebunker und an einem Transportband befänden sich Menschen. Der Betrieb des Tagebaus sei aber bislang nicht beeinträchtigt. Im Kraftwerk Weisweiler sei ebenfalls ein Kohlebunker besetzt. ERKELENZ/AACHEN - Im rheinischen Revier haben am Samstag Protestaktionen gegen die Nutzung der Braunkohle in Deutschland begonnen. (Boerse, 26.09.2020 - 11:32) weiterlesen...