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Covestro, DE0006062144

DÜSSELDORF - Die Corona-Krise hat den Spezialchemiekonzern Evonik in den vergangenen Monaten nicht so hart wie befürchtet getroffen.

12.07.2020 - 14:24:00

Evonik-Geschäfte liefen im zweiten Quartal besser als erwartet. "Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter (Methionin) von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen." In der Krise gebe es ein steigendes Hygiene-Bedürfnis.

solle es auch keine Lohnkürzungen geben: "Bei uns werden keine Gehälter gekürzt."

Evonik hatte Anfang Mai bei der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal die Prognose für 2020 gesenkt. Damals hatte Kullmann gesagt, dass robuste Geschäfte etwa mit der Lebensmittel-, Pharma- und Windkraftbranche, aber auch mit Desinfektionsmitteln die verschärfte Autokrise und Preisdruck durch den Ölpreisverfall nicht ausgleichen können. Evonik rechnet derzeit im laufenden Jahr mit einem Umsatz zwischen 11,5 und 13,0 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 1,7 bis 2,1 Milliarden Euro.

In den vergangenen Tagen hatten bereits einige Unternehmen wie die Dax Konzerne BASF , Covestro , die Deutsche Post und SAP Eckdaten für das zweite Quartal vorgelegt. Bei allen vier Konzernen hat die Corona-Pandemie zwar deutliche Spuren in der Gewinn- und Verlustrechnung hinterlassen, aber bei allen vier Unternehmen hatten die Experten auch mit noch stärkeren Einschlägen gerechnet. Dies hatte die Hoffnung genährt, dass sich die Krise doch nicht so stark auf die Unternehmensergebnisse auswirkt wie noch vor einiger Zeit befürchtet.

@ dpa.de

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