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DÜSSELDORF - Die Augenoptiker in Deutschland haben das Corona-Krisenjahr 2020 glimpflich überstanden.

12.04.2021 - 16:53:26

Augenoptiker kommen relativ gut durchs Corona-Jahr 2020. Die Umsätze der Branche sanken im vergangenen Jahr um 7,4 Prozent auf 6 Milliarden Euro, wie der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) am Montag in Düsseldorf mitteilte. In den ersten Monaten der Pandemie klagten die Optiker zeitweise sogar über Umsatzrückgänge von bis zu 60 Prozent. Doch habe die Branche im Sommer und im Herbst von kräftigen Nachholeffekten profitiert, berichtete der Verband.

und Apollo Optik haben sich mittlerweile gut 50 Prozent des Marktes gesichert. Während die Zahl der augenoptischen Fachgeschäfte insgesamt weiter auf nur noch 11 370 sank, bauten die Top Ten ihr Filialnetze durch Übernahmen und Neueröffnungen auch 2020 weiter aus. Zusammen kommen sie mittlerweile auf 2322 Filialen.

Keine große Rolle spielt im Geschäft mit Korrekturbrillen weiterhin der reine Online-Handel. Daran habe auch die Pandemie nichts geändert, berichtete der ZVA. Der Marktenanteil der Online-Anbieter liege derzeit gerade einmal bei 2 Prozent.

In Deutschland tragen nach der jüngsten Brillenstudie des Instituts für Demoskopie Allensbach mehr als 41 Millionen Erwachsene (ab 16 Jahren) eine Brille, gut 23 Millionen davon ständig. Die Altersgruppe ab 60 Jahre trägt sogar zu über 90 Prozent eine Sehhilfe. Insgesamt wurden in Deutschland laut ZVA 2020 knapp 12 Millionen komplette Korrektionsbrillen verkauft.

@ dpa.de