Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Maschinenbau

DÜSSELDORF - Der Trend zu großen Jachten beschert den deutschen Bootsbauern weiter gute Umsätze.

09.01.2020 - 15:51:24

Bootsbauer leben vom Auslandsgeschäft - Trend zu größeren Jachten. Seit sieben Jahren geht es für die Branche aufwärts, und auch 2019 hat das Geschäft mit Produkten und Dienstleistungen rund um den Wassersport um etwa 3 Prozent auf 2,16 Milliarden Euro zugelegt, wie Jürgen Tracht vom Bundesverband Wassersportwirtschaft anlässlich der Wassersportmesse boot (18. bis 26.1) am Donnerstag in Düsseldorf berichtete. Auch für 2020 seien die Perspektiven positiv.

Über 20 Meter lange Superjachten, die Millionen Euro kosten und mit Hilfe von Tiefladern in die Messehallen am Rhein transportiert werden, dürften bei der boot wieder großes Aufsehen erregen. "Das heißt aber noch lange nicht, dass der Bootssport ein Luxussport ist", betonte Branchenvertreter Tracht. Von den rund 470 000 Freizeitschiffen in Deutschland seien nur etwa 3,5 Prozent größer als 14 Meter, knapp die Hälfte der Boote habe dagegen nur ein Länge von weniger als 7,5 Metern.

Doch der Absatz dieser kleineren Boote beginnt zu schwächeln. "Ausgerechnet der Primus der vergangenen Jahre hat ein wenig Federn lassen müssen", sagte Tracht. Ein Viertel der Bootswerften habe für 2019 über Umsatzeinbußen berichtet. Grund könne das Auslaufen einer Sonderkonjunktur sein. Seit 2012 sei für Boote mit Motoren bis zu 15 PS kein Führerschein mehr erforderlich. Das habe viele Neueinsteiger angelockt. Dieser Effekt ebbe jetzt ab.

Besonders wichtig für die deutschen Bootsbauer sei der Export. Etwa 80 Prozent der in Deutschland gebauten Jachten würden ins Ausland verkauft. "Ohne das Auslandsgeschäft könnte kein Bootsbauer existieren", betonte Tracht. Auch beim Export hätten die großen Segelboote und Motorjachten deutlich zugelegt, während es bei kleineren Schiffen im vergangenen Jahr Rückgänge gegeben habe. Dies zeige sich auch daran, dass der Durchschnittswert der exportierten Boote im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 20 Prozent auf rund 33 500 Euro gestiegen sei.

Wie die Transportbranche kritisiert auch Wassersportwirtschaft den Zustand der Wasserstraßen in Deutschland. Die Infrastruktur an den vorwiegend touristisch genutzten Nebenwasserstraßen verfalle zusehends, sagte Tracht. So sei im vergangenen Jahr die Schleuse Zaaren an der Hauptverbindung zwischen Berlin, der Brandenburgischen und der Mecklenburgischen Seenplatte praktisch während der gesamten Saison gesperrt gewesen. Für die betroffenen Unternehmen habe das zu Millioneneinbußen geführt.

Zur boot, der nach Veranstalterangaben größten Boots- und Wassersportmesse der Welt, werden rund 240 000 Besucher erwartet. Rund 1900 Aussteller präsentieren neben Booten aller Größenklassen auch Wassersportzubehör. Vertreten sind auch die Bereiche Tauchen, Surfen und Kanu. Stand-Up-Paddler führen beispielsweise Yoga-Übungen auf dem Board vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Lufthansa sehr schwach nach weiterer Streikandrohung FRANKFURT - Die Aktien der Lufthansa als zweitschwächster Wert nach der Deutschen Bank 1,64 Prozent auf 15,00 Euro ein. (Boerse, 20.01.2020 - 10:12) weiterlesen...

Streikfront bröckelt in Frankreich - Proteste gehen aber weiter. Es bestehe die Chance, dass es am Montag wieder aufwärts gehe, sagte Gewerkschaftsfunktionär Laurent Djebali der Zeitung "Le Parisien". Die Streiks und Proteste gegen die Rentenreform lähmen das Land bereits seit Anfang Dezember. Auch am Wochenende gab es wieder Proteste gegen das geplante Projekt - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekam die Wut höchstpersönlich zu spüren. PARIS - In Frankreich zeichnet sich nach mehr als sechs Wochen Dauerstreiks ein Ende der massiven Behinderungen im Pariser Nahverkehr ab. (Boerse, 19.01.2020 - 18:03) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Neuer Nachtzug startet von Wien über Köln nach Brüssel. (Die ÖBB wurden durchgehend im Plural genannt (Österreichische Bundesbahnen:) WDH/ROUNDUP: Neuer Nachtzug startet von Wien über Köln nach Brüssel (Boerse, 19.01.2020 - 15:45) weiterlesen...

WDH: Regen hier, Buschfeuer dort: Extreme halten Australien in Atem. Absatz, 2. (Im 1. (Boerse, 19.01.2020 - 15:41) weiterlesen...

Diskussion um Sicherheit - Lauterbach fordert Vorrang für das Rad. "Damit verbinden wir Umweltschutz und Gesundheitsförderung", schrieb Lauterbach am Sonntag bei Twitter. "Sichere und grosse Radwege sowie Stellplätze für Fahrräder müssen die Priorität im Verkehrsumbau der Städte werden." Die Gefährdung von Radfahrern müsse gestoppt werden. BERLIN - In der Diskussion um mehr Sicherheit für Radfahrer hat der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Vorrang für Fahrräder und den öffentlichen Nahverkehr in der Verkehrsplanung der Städte gefordert. (Boerse, 19.01.2020 - 15:14) weiterlesen...

'FAZ': Kartellamt will Änderung bei TV-Ausschreibung für Bundesliga. Darauf besteht das Bundeskartellamt nach Angaben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstag). Die Behörde habe die Deutsche Fußball Liga (DFL) aufgefordert, ihre Ausschreibung für die Medienrechte der Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 zu ändern. BERLIN - Beim Verkauf der Medienrechte soll weder ein Pay-TV-Sender noch ein Streamingdienst alle vier Bezahl-Pakete der Fußball-Bundesliga exklusiv erwerben können. (Boerse, 19.01.2020 - 15:10) weiterlesen...