Uniper, DE000UNSE018

DÜSSELDORF - Der Energiekonzern Uniper ist im ersten Halbjahr in die Verlustzone gerutscht.

07.08.2018 - 07:30:24

Rohstoff-Derivate drücken Uniper in die roten Zahlen. Grund sind negative Bewertungseffekte aus Rohstoff-Derivaten, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Mit diesen sichert das Unternehmen im Handelsgeschäft unter anderem die langfristigen Strom- und Gaspositionen gegen Preisschwankungen ab. Die negative Bewertung ergibt sich aus dem gestiegenen Strompreis. Uniper hatte seine Positionen zu einem früheren Zeitpunkt zu einem niedrigeren Preis abgesichert.

Der Nettoverlust betrug so 546 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 967 Millionen Euro im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank um mehr als ein Drittel auf 601 Millionen Euro, was jedoch über den Erwartungen der Analysten lag. Grund für den Rückgang sind unter anderem der Wegfall von Ergebnisbeiträgen aus dem inzwischen verkauften russischen Gasfeld Yushno Rosskoje sowie die Stilllegung von Kraftwerksblöcken. Die Jahresprognose bekräftigte Uniper.

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