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Ceconomy, DE0007257503

DÜSSELDORF - Der Elektronikhändler Ceconomy will seine Aktionäre womöglich erneut über die Komplettübernahme der Media-Saturn-Holding abstimmen lassen.

15.07.2021 - 22:40:34

Ceconomy will womöglich erneut über Media-Saturn-Übernahme abstimmen lassen. Das Vorhaben war wegen Aktionärsklagen ins Stocken geraten. Nun prüft der Konzern, die Finanzierung über eine Kapitalerhöhung und eine Wandelanleihe und damit den Kauf nochmals von einer Hauptversammlung absegnen zu lassen, und dabei gegebenenfalls die Aktionäre in ihren jeweiligen Aktiengattungen abstimmen zu lassen, wie der im SDax notierte Konzern am Donnerstagabend in Düsseldorf mitteilte.

Vergangene Woche hatte Ceconomy mitgeteilt, dass der ursprüngliche Zeitplan für die Übernahme der Anteile der Beteiligungsgesellschaft Convergenta, der Familienholding des mittlerweile verstorbenen Media-Markt-Mitgründers Erich Kellerhals, nicht zu halten ist. Im laufenden Geschäftsjahr 2020/21 (Ende September) wird es also nichts mehr mit dem Deal - das hatte die Aktie auf Talfahrt geschickt.

An den Plänen selbst hält Ceconomy weiter fest. Ceconomy hatte die Einigung mit der Familie Kellerhals im vergangenen Dezember nach jahrelangem Zwist verkündet. Mit der Übernahme und der daraus erfolgenden Neuorganisation der Gesellschafterstruktur wollen die Düsseldorfer das komplizierte Geflecht des Konzerns vereinfachen. Media Markt-Saturn soll eine 100-prozentige Tochter von Ceconomy werden. Ceconomy erhofft sich dadurch eine geringere Komplexität und eine Verbesserung der Prozesse. Die beiden Elektronikketten Media Markt und Saturn sind die wichtigsten Geschäfte von Ceconomy.

Die Transaktion sollte über eine Mischung aus neu zu begebenden Stammaktien und Wandelanleihen sowie einem begrenzten Betrag an Barmitteln finanziert werden. Streitpunkte in den Aktionärsklagen sind eben die geplanten Kapitalmaßnahmen, mit denen der Kauf der 21,62 Prozent finanziert werden soll, die die Familie Kellerhals über Convergenta hält. Im Gegenzug soll Convergenta mit bis zu 29,99 Prozent am Elektronikhändler beteiligt werden.

@ dpa.de