Fresenius SE, DE0005785604

DÜSSELDORF / BAD HOMBURG - Der Medizinkonzern Fresenius rechnet weiter mit Zusammenschlüssen in der Gesundheitsbranche, vor allem in den USA.

18.12.2017 - 20:50:25

Fresenius-Chef: Rechnen in USA weiter mit Konsolidierung. "Ich gehe davon aus, dass wir auf mittlere Sicht eine weitere Konsolidierung in diesem Markt sehen werden", sagte Vorstandschef Stephan Sturm dem "Handelsblatt" (Dienstag). "Und Fresenius wird dabei eine aktive Rolle spielen. Aber das müssen nicht notwendigerweise Zukäufe sein." Es gebe im Markt auch zunehmend die Bereitschaft, Entwicklungspartnerschaften einzugehen oder Vertriebskooperationen. Fresenius ist gerade dabei, den milliardenschweren US-Zukauf Akorn zu integrieren, bei dem es zuletzt schlechter lief als erwartet.

Anders als Konkurrenten will Sturm den Konzern nicht gewinnbringend in Einzelteile zerlegen. "Aber wir finden, dass wir eine optimale Konzernstruktur haben", sagte Sturm. "Denn wir profitieren bei unserer Wachstumsstrategie erheblich von dieser breiten Aufstellung, auch weil wir mit Fremdkapital arbeiten." Daran komme der Konzern in seiner derzeitigen Struktur günstiger.

Die Entwicklung des eigenen Aktienkurses bedrücke ihn, gab der Manager zu. Mitte des Jahres hatte das Papier gut 80 Euro erreicht, momentan liegt der Kurs bei knapp 66 Euro. Im Jahresverlauf hat Fresenius gut 11 Prozent verloren und ist damit zweitschwächster Dax -Wert. Anleger hätten derzeit Sorge um die Entwicklung der Generikapreise in Amerika, so Sturm. Dort hätten sich Apothekenketten zusammengetan und kauften nun gemeinsam bei den Herstellern Tabletten billiger ein. "Unser Geschäft sind aber flüssige Arzneimittel, die wir an Krankenhäuser verkaufen. Und dieses Geschäft wird in diesem Jahr wieder Rekordergebnisse liefern - auch in den USA", sagte Sturm der Zeitung.

@ dpa.de

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