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DÜSSELDORF - Ausgeräumte Schaufenster und verrammelte Eingangstüren: In immer mehr deutschen Fußgängerzonen hinterlassen die Corona-Krise und der Siegeszug des Onlinehandels mittlerweile unübersehbare Spuren.

28.01.2021 - 14:31:28

ROUNDUP/Krisenzone Innenstadt: Immer mehr Läden machen dicht. Doch das könnte erst der Anfang sein. Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet, dass bis zu 50 000 Geschäften in der aktuellen Krise das Aus drohen könnte. Und der Modehandel steht nach einer aktuellen Studie in den nächsten Jahren vor einem Aderlass, der die Innenstädte für immer verändern könnte.

oder About You, die diesen Markt für sich entdeckt hätten.

Kein Wunder, dass viele Branchenkenner davon ausgehen, dass die Innenstädte in den nächsten Jahren ihr Gesicht dramatisch verändern werden. Wo heute noch Modehandel und Schmuckgeschäfte dominieren, könnte eine neue Vielfalt einziehen. HDE-Hauptgeschäftsführern Genth ist zwar sicher, dass der Einzelhandel in den Stadtzentren weiter eine große Rolle spielen wird. Doch sei angesichts des wachsenden Onlinehandels künftig ein neuer Mix nötig aus Einkaufen, Wohnen, Dienstleistungen, Gewerbe, Kultur, Freizeit und Bildung. Auch Senioren-Pflegeheime und Kindertagesstätten könnten künftig dort einen Platz finden. "Das Modell der Innenstadt hat noch lange nicht ausgedient - und der Handel wird definitiv ein wesentlicher Bestandteil davon sein, aber es wird anders aussehen", sagte Genth.

@ dpa.de