Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

DÜSSELDORF - Auch in diesem Jahr werden unter dem Weihnachtsbaum einer Umfrage zufolge statt liebevoll ausgesuchter Geschenke sehr häufig Geld und Gutscheine zu finden sein.

11.11.2019 - 06:32:37

Umfrage: Bargeld und Gutscheine bleiben Weihnachtsgeschenk-Hits. Mehr als jeder zweite Verbraucher in Deutschland (56 Prozent) will auf diese Weise der Gefahr entgehen, bei der Geschenkauswahl danebenzugreifen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage im Auftrag der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervor.

"Geldgeschenke erfreuen sich so großer Beliebtheit, weil gerade ältere Menschen immer größere Schwierigkeiten haben, passende Geschenke für die jüngere Generation zu finden - die Interessen jüngerer und älterer Verbraucher gehen inzwischen weit auseinander", erklärte EY-Handelsexperte Thomas Harms die Entwicklung.

Auch für den Handel sei der Trend zu Gutscheinen positiv, urteilte Harms. Denn einerseits sorgen die Gutscheine für mehr Publikumsverkehr "zwischen den Jahren", andererseits würden erfahrungsgemäß viele Gutscheine gar nicht eingelöst. Das sei für die Händler besonders lukrativ.

Lebensmittel und Süßwaren belegten bei der Umfrage Rang zwei im Geschenke-Ranking. Bücher und E-Books folgten auf dem dritten Platz. Deutlich seltener als im vergangenen Jahr dürften demnach in diesem Jahr Textilien sowie Konzerttickets oder Eventgutscheine unter dem Weihnachtsbaum zu finden sein.

Insgesamt rechnen die EY-Experten trotz der jüngsten Konjunktureintrübung mit einem für den Handel erfreulichen Weihnachtsgeschäft. Denn die Verbraucher beabsichtigen der Umfrage zufolge für Weihnachtsgeschenke mit durchschnittlich 281 Euro (Vorjahr: 282 Euro) fast genauso viel Geld auszugeben wie im Rekordjahr 2018. "Die Wirtschaftsflaute ist für die meisten Verbraucher noch kaum spürbar, die Löhne sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, und angesichts niedriger Zinsen lohnt sich das Sparen nicht. Also bleiben die Deutschen vorläufig in Kauflaune", deutete Harms die Entwicklung.

Und die Kaufleute in den Innenstädten und Einkaufscentern können trotz der harten Konkurrenz aus dem Internet hoffen, sich ein großes Stück vom Kuchen abzuschneiden. Denn gut jeder zweite Verbraucher (59 Prozent) gab an, ihm sei das vorweihnachtliche Shopping-Erlebnis in der Stadt oder im Shopping-Center wichtig. Zum Vergleich: Vor einem Jahr lag der Anteil "nur" bei 49 Prozent. "Weihnachtsatmosphäre und das festliche Ambiente geschmückter Innenstädte sind eine große Chance für die Städte und Händler", meinte Harms.

Mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher (54 Prozent) gab an, die Weihnachtsgeschenke lieber beim Einzelhändler vor Ort als im Internet zu kaufen. Nur für rund jeden siebten Befragen war demnach der Geschenkkauf per Mausklick die erste Wahl. Rund ein Drittel der Konsumenten hatte keine eindeutige Präferenz.

Auch Inspirationen für Geschenkideen holen sich die Verbraucher der Umfrage zufolge gerne beim Stadtbummel: 44 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen Geschenkideen beim Stöbern im Laden kommen. Nur 37 Prozent ließen sich beim Internet-Surfen inspirieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Original-Research: CEWE Stiftung & Co. KGaA : Halten ^ (Boerse, 18.11.2019 - 10:53) weiterlesen...

USA: Einzelhandel macht wieder mehr Umsatz. Die Erlöse erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das war etwas mehr als die von Analysten erwarteten 0,2 Prozent. Der Rückgang im Vormonat von 0,3 Prozent wurde mit dem jüngsten Anstieg in etwa egalisiert. WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im Oktober wieder ausweiten können. (Wirtschaft, 15.11.2019 - 14:58) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Zooplus auf Tief seit 2015 - Anleger stört das teure Wachstum FRANKFURT - Der Verkaufsdruck bei Zooplus hat sich am Freitag nochmals deutlich verstärkt: Mit einem Kursrutsch um fast 10 Prozent auf 87,90 Euro landeten die Papiere des Onlinehändlers für Heimtierbedarf einen Tag nach ihrem Neunmonatsbericht auf dem tiefsten Niveau seit 2015. (Boerse, 15.11.2019 - 14:25) weiterlesen...

Ermittlungen gegen frühere Steinhoff-Chefs dauern an. Auch die Verfahren gegen aktuelle und frühere Konzernverantwortliche wegen falscher Bilanzen und Urkundenfälschung dauerten an, hieß es in einer Antwort der niedersächsischen Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Politiker Stefan Wenzel und Dragos Pancescu. Die Ermittlungen seien aufwendig und umfangreich. Wann mit dem Abschluss zu rechnen sei, lasse sich noch nicht absehen. HANNOVER - Im Bilanzskandal beim deutsch-südafrikanischen Handelskonzern Steinhoff ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg weiter unter anderem wegen Steuerhinterziehung gegen frühere Geschäftsführer. (Boerse, 15.11.2019 - 13:07) weiterlesen...

Amazon testet gebündelte Lieferung zum Wunschtermin. Dabei sollen die Sendungen mehrerer Tage gebündelt und an einem vom Kunden gewählten Termin zugestellt werden, wie die "Wirtschaftswoche" berichtet. Amazon erklärte dazu am Freitag auf Nachfrage: "Wir testen unterschiedliche Programme, die es Prime-Mitgliedern ermöglichen, die Zustellungszeit zu steuern." Wie aus Kreisen zu erfahren war, handelt es sich dabei allerdings um einen Test mit einer sehr begrenzten Zahl von Kunden. MÜNCHEN - Amazon testet eine neue Versandoption in Deutschland. (Boerse, 15.11.2019 - 11:09) weiterlesen...

Kempf kritisiert US-Handelspolitik mit 'Smith&Wesson auf dem Tisch'. "Das Wachstum in den USA ist deutlich zurückgegangen", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. BRÜSSEL - BDI-Chef Dieter Kempf hat die amerikanischen Drohungen im Handelsstreit scharf kritisiert und ein Scheitern der Wirtschaftspolitik von Präsident Donald Trump vorhergesagt. (Wirtschaft, 15.11.2019 - 08:23) weiterlesen...