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DÜSSELDORF - Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie sind Reisemobile und Caravans in Deutschland so gefragt wie noch nie.

18.08.2021 - 15:55:28

Corona-Pandemie heizt Reisemobil-Boom an. Allein in den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden rund 75 000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, wie der Caravaning Industrie Verband (CIVD) am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Das hohe Vorjahresniveau wurde damit noch einmal um 6 Prozent übertroffen. "Caravaning ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", urteilte CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso.

Transporter, des Fiat Ducato oder des Renault Trafic sind.

Kompakt und vergleichsweise erschwinglich sind solche Fahrzeuge in den Augen der Branche der ideale Einstieg ins Caravaning. "Wenn man erst einmal einen Kastenwagen hat, will man schnell etwas Größeres", glaubt Onggowinarso.

Und was das angeht, hat der Markt aktuell mehr zu bieten denn je. Das Angebot reicht vom kleinen Wohnanhänger für zwei im Retro-Design bis zum Weltreisemobil mit Allradantrieb und 630-PS-Motor. Und auch in Sachen Zubehör bleiben inzwischen kaum noch Wünsche offen. Geschirrspülmaschinen sind in edlen Reisemobilen inzwischen ebenso zu finden wie Regenduschen. Und wer gut ankommen will, kann sich die Anfahrt mit einem Navigationsgerät erleichtern, dass die Abmessungen des Wohnmobils bei der Streckenplanung berücksichtigt.

Zusätzliche Impulse erwarten die Reisemobil- und Caravan-Hersteller von der weltgrößten Branchenmesse, dem Caravan Salon in Düsseldorf, der am 28. August seine Tore für das breite Publikum öffnet. Dort präsentieren 645 Aussteller ihre Neuheiten.

Allerdings hat der Erfolg der Branche auch seine Schattenseiten. Stellplätze für die Wohnmobile werden allmählich knapp. In den letzten fünf Jahren sei die Zahl der Freizeitfahrzeuge auf deutschem Straßen um 35 Prozent auf rund 1,4 Millionen gestiegen. Doch der Ausbau der Infrastruktur für die Caravaning-Fans hat dabei nicht mitgehalten. Die Zahl der Stellplätze in Deutschland sei im gleichen Zeitraum nur um 5 Prozent gewachsen, berichtete der CIVD-Geschäftsführer. Der CIVD wirbt deshalb inzwischen dafür neue Wohnmobil-Stellplätze zu bauen.

@ dpa.de

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