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LINDE plc, IE00BZ12WP82

DUBLIN / GUILDFORD - Der fusionierte Industriegase-Konzern Linde zeigt sich nach einem Gewinnplus im Auftaktquartal noch zuversichtlicher für das Gesamtjahr.

05.08.2019 - 13:50:37

Linde erhöht erneut Gewinnziel für 2019. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll 2019 auf 6,95 bis 7,18 US-Dollar zulegen, wie das im Dax notierte Unternehmen am Montag in Guildford bei London mitteilte. Das sei ein Anstieg im Jahresvergleich um 12 bis 16 Prozent. Linde hatte bereits bei Vorlage der Zahlen für das Auftaktquartal das Gewinn-Ziel erhöht und ging zuletzt von einem Plus von 9 bis 13 Prozent aus, nach einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,19 Dollar im Jahr 2018. Zum Gewinnplus sollen unter anderem Synergien aus der Fusion beitragen. 2019 bis 2022 sollen diese 1,1 Milliarden Dollar betragen. Die Aktie setzte sich mit einem Kurssprung von mehr als zwei Prozent an die Dax-Spitze.

Linde hatte bereits bei Vorlage der Zahlen für das Auftaktquartal das Gewinn-Ziel erhöht und ging zuletzt von einem Plus von 9 bis 13 Prozent aus, nach einem bereinigten Gewinn je Aktie von 6,19 Dollar im Jahr 2018. Zum Gewinnplus sollen unter anderem Synergien aus der Fusion beitragen. Bis 2022 sollen diese 1,1 Milliarden Dollar betragen. Die Aktie legte am Nachmittag um 1,6 Prozent zu und gehörte damit zu den wenigen Gewinnern im Leitindex Dax.

Unternehmenschef Steve Angel sprach von starken Resultaten. Bei einer verbesserten operativen Marge habe der Konzern den Gewinn je Aktie um 12 Prozent gesteigert und einen Rekordauftragsbestand von 4,7 Milliarden Dollar gesichert. Im Blick auf das restliche Jahr werde das Management das Versprechen einhalten und den Aktionären unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld einen Wert schaffen.

Im zweiten Quartal erhöhte sich der Proforma-Gewinn je Aktie (EPS) im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 1,83 Dollar. Das war mehr als von Experten erwartet. Im bereinigten Gewinn sind unter anderem Kosten für den Zusammenschluss nicht enthalten. Im fortgeführten Geschäft erhöhte sich der bereinigte Gewinn auf Proforma-Basis um 11 Prozent auf eine Milliarde Dollar.

Der Umsatz verharrte hingegen mit knapp 7,2 Milliarden Dollar auf dem Niveau des Vorjahres. Das war etwas mehr als Analysten erwartet hatten. Rechnet man die Währungseffekte heraus, dann sind die Erlöse dank höherer Volumen und Preise um vier Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Während sich das Geschäft in der Region Amerika besser entwickelte, belasteten weiterhin ungünstige Wechselkurse und eine Verlangsamung der Industrieproduktion das Europa-Geschäft. In der Region Asien-Pazifik entwickelte sich das Australien-Geschäft erneut schwächer.

Die alte Linde AG und Praxair brachten ihre Fusion nach Zustimmung aller Kartellbehörden im Oktober unter Dach und Fach. Das neue Unternehmen mit 80 000 Mitarbeitern durfte aber erst am 1. März an die Arbeit gehen.

@ dpa.de