BOEING CO, US0970231058

DUBAI - Der Flugzeugbauer Airbus den Saal.

14.11.2017 - 11:22:26

Keine A380-Order zum Messestart - Emirates kauft Boeing. Statt einem erwarteten Großauftrag über 36 Exemplare des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 kündigte Emirates dort eine milliardenschwere Bestellung über 40 Boeing-Langstreckenflieger vom Typ "Dreamliner" an - und zwar in der längsten Ausführung 787-10.

und Alitalia ihr Geschäftsmodell überdenken. Unter den möglichen Kunden aus der Region gilt Emirates für die Flugzeugbauer daher als Hoffnungsträgerin.

"Boeing hat hier einen absolut gewaltigen Sieg errungen", sagte Luftfahrtexperte Saj Ahmad von StrategicAero Research in London. Der US-Konzern soll die 40 "Dreamliner" ab dem Jahr 2022 an Emirates ausliefern. Der will mit den Fliegern seine Flotte verjüngen. Die Listenpreise der Flieger sind allerdings nur als sehr grobe Anhaltspunkte zu verstehen: In der Branche sind hohe Rabatte üblich, um so mehr bei wenig gefragten Flugzeugtypen.

Boeings "Dreamliner" ist selbst in der Langversion deutlich kleiner als die A380. Während die 787-10 in einer typischen Zwei-Klassen-Konfiguration Platz für 330 Passagiere bietet, kommen im Airbus-Flieger selbst bei einer großzügigen Bestuhlung in First, Business, Premium Economy und Economy Class 544 Menschen unter. Eng bestuhlt reicht es sogar für über 850 Passagiere.

Derzeit setzen die Airlines bei ihren Langstreckenflotten vor allem auf normalgroße Großraumjets wie den Airbus A350 oder Boeings 787, die sich auf einer Vielzahl von Routen rentabel einsetzen lassen. Die A380 lohnt sich in der Regel nur auf Verbindungen zwischen großen Metropolen. Auch die Fluglinie Azerbaijan Airlines orderte bei Boeing in Dubai fünf "Dreamliner" und will zudem noch zwei Frachtjets kaufen. Damit winken Boeing weitere Aufträge mit einem Listenpreis-Wert von 1,9 Milliarden Dollar.

Einen völlig anderen Großauftrag sicherte sich auf der Air Show der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) kündigte an, 80 Kampfjets des Typs F-16 für umgerechnet knapp 1,4 Milliarden Euro zu kaufen.

@ dpa.de

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