Produktion, Absatz

DORTMUND - Vor dem Dortmunder Landgericht wird am Dienstag (ab 9 Uhr) die nächste Runde in einem der größten Schadenersatzprozesse der deutschen Wirtschaftsgeschichte eingeläutet.

06.02.2018 - 05:46:24

Vorstand der Signal Iduna sagt zu 500-Millionen-Klage aus. Die Richter wollen aktuelle und ehemalige Vorstände der Dortmunder Versicherung Signal Iduna als Zeugen vernehmen. Der Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld wirft dem Konzern eine Rufmordkampagne im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Berliner Hotels Adlon im Jahr 2009 vor. Die Schadenersatzforderung Jagdfelds beläuft sich auf mindestens 530 Millionen Euro.

Für den Wiederaufbau des Hotels Adlon hatte Jagdfeld einen geschlossenen Immobilienfonds aufgelegt, der den Anlegern hohe Renditen in Aussicht stellte. Die Signal Iduna hatte sich mit fünf Millionen Euro an dem Fonds beteiligt. Als der Erfolg auf sich warten ließ, gründete sich 2009 eine "Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger". In diesem Zusammenhang soll ein Rechtsanwalt Jagdfeld öffentlich kritisiert und dessen unternehmerische Fähigkeiten infrage gestellt haben. Der Immobilienunternehmer geht davon aus, dass dieser Anwalt von der Signal Iduna beauftragt worden war, die rufschädigenden Äußerungen zu tätigen.

In einem ersten Verhandlungstermin Ende 2016 hatte das Dortmunder Landgericht der Klage wenig Chancen auf Erfolg eingeräumt und eine Vergleichszahlung von 20 Millionen Euro vorgeschlagen. Nachdem die Rechtsanwälte des Immobilienunternehmers inzwischen weiter zum Sachverhalt vorgetragen haben, hält die Kammer eine Beweisaufnahme mit Zeugenvernehmungen nun für erforderlich. Den Rechtsanwalt kann indes niemand mehr befragen. Er ist inzwischen gestorben.

@ dpa.de

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