Produktion, Absatz

DORTMUND / OSNABRÜCK - Die Planungen für weitere wichtige Windkraft-Stromkorridore von der Küste in Richtung Ruhrgebiet nehmen Gestalt an.

21.10.2021 - 12:17:00

Weitere Windstrom-Trassen von der Küste nach NRW geplant. Der Dortmunder Netzbetreiber Amprion stellte am Mittwoch erste Entwürfe für den sogenannten Korridor B vor. Dabei handelt es sich im Kern um zwei Trassen, die zum einen von Wilhelmshaven Windstrom ins westfälische Hamm sowie vom schleswig-holsteinischen Heide Strom nach Marl im Kreis Recklinghausen transportieren sollen. In der Region zwischen den Landkreisen Cloppenburg und Osnabrück sollen sie gemeinsam geführt werden. Allerdings steht der genaue Verlauf noch nicht fest, hieß es.

3,5 Prozent auf 37,98 Euro. Damit konnten die Papiere auch wieder den charttechnischen Widerstand bei knapp unter 37,75 Euro überwinden. Dort verläuft die gleitende 200-Tage-Linie, die den längerfristigen Trend signalisiert.

Am Dienstag war es angesichts eines enttäuschenden Ausblicks für das Digitalgeschäft der Darmstädter zeitweise um fast 15 Prozent auf ein Tief seit Anfang Juni abwärts gegangen. Die dann erfolgte erste Erholung verlief bisher eher schleppend.

Analyst Gautam Pillai von Goldman Sachs äußerte sich nun insgesamt positiv. Zwar merkte er an, dass die gesamten Bookings im dritten Quartal mit einem Plus von 5,5 Prozent schwächer als erwartet ausgefallen sind, doch sein Fokus richtete sich auch noch auf andere Aspekte.

Die wichtigsten Höhepunkte seien das zum zweiten Mal hintereinander prozentual zweistellige Wachstum der Umsätze im wichtigen Digitalgeschäft, wodurch der Weg zu einem Gesamtwachstum von einer Milliarde Euro bis 2023 untermauert werde. Zudem lobte Pillai, dass der operative Betriebsgewinn (Ebita) deutlich besser als erwartet ausgefallen sei und hob die operative Ergebnismarge hervor. Außerdem äußerte sich der Experte positiv zur Barmittelentwicklung.

JPMorgan-Analystin Stacy Pollard sprach von einem gemischten Quartal, da die positiven Überraschungen vor allem auf die Datenbankmanagement-Sparte Adabas & Natural zurückzuführen seien, mit der Kunden Entwickleränderungen verwalten und Anwendungen modernisieren können. Die Wachstumsaussichten im Digitalgeschäft, das jedoch der langfristige Wachstumstreiber sein soll, seien zuvor gekürzt worden.

Analyst Knut Woller von der Baader Bank hofft nun auf Neuigkeiten aus der Telefonkonferenz. Er will wissen, was die Treiber hinter der erwarteten Wachstumsbeschleunigung der Buchungen im Digitalgeschäft im angelaufenen vierten Quartal sein werden. Denn Wachstumstreiber seien nötig, damit die Darmstädter ihre Jahresziele erreichen./ck/ajx/jha/

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