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DOHA - Die katarische Aufsichtsrätin bei Volkswagen ist heute stärker als vor drei Jahren.

02.12.2019 - 06:04:24

Aufsichtsrätin al-Dschabir: Abgaskrise hat VW langfristig geholfen. Die Krise hat geholfen bei der Neuausrichtung des Unternehmens."Al-Dschabir sitzt seit Juni 2016 im Kontrollgremium des größten Autoherstellers der Welt. Sie führte am Sonntag in Doha Gespräche mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der ebenfalls VW-Aufseher ist.

Der SPD-Politiker ist zu einem viertägigen Besuch in Katar. Al-Dschabir - frühere Ministerin für Informationstechnologie in ihrem Land und als eine von wenigen Frauen Mitglied der Beratenden Versammlung - vertritt bei Volkswagen die Interessen des Staatsfonds QIA. Dieser hält 17 Prozent der Stimmrechte an dem Unternehmen und ist damit nach den Familien Porsche/Piëch und dem Land Niedersachsen drittgrößter Anteilseigner. Als weiterer Repräsentant Katars sitzt Hussain Ali Al Abdulla seit 2010 im VW-Aufsichtsrat.

Generell schätze sie die deutsche Industrie, sagte al-Dschabir. Auch im weltweiten Wettbewerb um Marktanteile merke man, dass die Unternehmen in der Bundesrepublik von ihrer hohen Qualität profitieren könnten. Sie habe großen Respekt vor deutscher Ingenieurskunst: "Katar hat Rohstoffe, Deutschland gute Köpfe."

@ dpa.de

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