Maschinenbau, Produktion

DITZINGEN - Der Maschinenbauer Trumpf hat so volle Auftragsbücher wie noch nie und blickt optimistisch ins neue Jahr.

19.01.2022 - 13:21:26

Trumpf-Chefin optimistisch: Auftragseingang auf Rekordniveau. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 sei der Auftragseingang "auf Rekordniveau" gewesen, nachdem das Halbjahr davor schwächer gewesen sei, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung, Nicola Leibinger-Kammüller, am Mittwoch bei einem Besuch von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Firmensitz in Ditzingen bei Stuttgart. Sie gehe davon aus, dass die Konjunktur stabil bleibe. "Wir haben keine Sorgenregionen", sagte die Chefin des weltweit tätigen Laserspezialisten.

Für das laufende Geschäftsjahr rechne sie weiter mit einem Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich. Wegen Materialengpässen und der Folgen der Corona-Krise habe man aber Probleme, die Aufträge in Umsatz umzuwandeln. Der Chipmangel sei ihrer Einschätzung nach auch nicht so schnell zu lösen, dieser werde noch mindestens ein halbes Jahr anhalten. Das sei "schmerzlich". Sie fügte hinzu: "Wir könnten ein fantastisches Jahr haben." So werde das Geschäftsjahr noch gut, aber nicht so gut, wie es sein könnte.

Schon im vergangenen Geschäftsjahr fuhr Trumpf bei den Auftragseingängen einen Rekord ein. Im Geschäftsjahr 2020/21 gingen Aufträge in Höhe von 3,9 Milliarden Euro bei dem Familienunternehmen ein - ein Plus von 19,7 Prozent. Auch der Nettogewinn des Laserspezialisten stieg im vergangenen Geschäftsjahr von rund 192 auf rund 237 Millionen Euro. Der Jahresumsatz betrug 3,5 Milliarden Euro - ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019/20.

Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 14 800 Menschen, gut die Hälfte davon in Deutschland.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Manager: Schließung der Vallourec-Rohrwerke ist 'unausweichlich'. "Ökonomisch ist das unausweichlich", sagte der Vallourec-Deutschlandchef Herbert Schaaff am Donnerstag in Düsseldorf mit Blick auf das defizitäre Deutschlandgeschäft. Es habe zwar Kaufangebote von drei Finanzinvestoren gegeben, diese seien aber "enttäuschend" gewesen und hätten kein zukunftsfähiges Konzept enthalten. Industriekonzerne wiederum seien nicht bereit gewesen zur Übernahme der Werke in Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr mit insgesamt 2400 Beschäftigten. DÜSSELDORF - Die Schließung der beiden traditionsreichen deutschen Werke des französischen Rohrfabrikanten Vallourec ist nach Darstellung eines führenden Firmenmanagers unumgänglich. (Boerse, 19.05.2022 - 13:58) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: UBS hebt Kone auf 'Buy' - Ziel runter auf 52 Euro. Der Markt unterschätze, dass der Aufzughersteller bereits Silberstreifen am Horizont sehe, schrieb Analyst Guillermo Peigneux Lojo in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. So sollte sich in China die Bautätigkeit erholen, wenn der aktuelle Lockdown aufgehoben wird. ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Kone von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft, das Kursziel aber von 56 auf 52 Euro gesenkt. (Boerse, 19.05.2022 - 13:30) weiterlesen...

Umfrage: Viele Maschinenbauer wollen Belegschaft aufstocken. Nach Angaben des Branchenverbandes VDMA möchten 89 Prozent von rund 360 befragten Personalverantwortlichen in den nächsten sechs Monaten die Stammbelegschaft im Unternehmen vergrößern. Die Perspektiven für Fachkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Informatikerinnen und Informatiker seien im Maschinen- und Anlagenbau "exzellent", sagte Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer am Donnerstag. FRANKFURT - Viele deutsche Maschinenbauer wollen trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges ihr Personal aufstocken. (Boerse, 19.05.2022 - 11:15) weiterlesen...

HENSOLDT AG HENSOLDT AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 19.05.2022 - 10:51) weiterlesen...

KORREKTUR: Rodenstock übernimmt spanischen Brillenglashersteller (Im letzten Absatz wurde der Eigentümer berichtigt: Apax Partners. (Boerse, 19.05.2022 - 10:47) weiterlesen...

Rodenstock übernimmt spanischen Brillenglashersteller. Das Münchner Traditionsunternehmen teilte am Donnerstag mit, der Kauf ermögliche erhebliche Synergien und bessere Gewinnmargen. Rodenstock könne Marktanteile gewinnen und regional expandieren. Auf dem rasch wachsenden Markt Marokko, wo Indo Optical Marktführer sei, werde in Zukunft ein bedeutender Umsatzbeitrag erwartet. MÜNCHEN - Der Brillenglashersteller Rodenstock übernimmt den spanischen Konkurrenten Indo Optical. (Boerse, 19.05.2022 - 10:13) weiterlesen...