Regierungen, Lebensmittelhandel

DISSEN - Mehr als 4000 Menschen haben am Sonntag in Dissen bei OsnabrĂŒck gegen die geplante Schließung des dortigen Homann-Werkes demonstriert.

30.04.2017 - 15:44:34

Mehr als 4000 protestieren gegen Homann-Schließung in Dissen. Anschließend schlossen sich die Teilnehmer einer Menschenkette rings um das GelĂ€nde des Feinkostherstellers an. "Wir nehmen die angekĂŒndigte Schließung der Standorte nicht hin", sagte der niedersĂ€chsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei der Protestkundgebung.

Der Homann-Mutterkonzern Theo MĂŒller will die Homann-Standorte bis 2020 auf seinem WerksgelĂ€nde im sĂ€chsischen Leppersdorf konzentrieren. Dazu sollen unter anderem das Stammwerk in Dissen und ein Werk in Bad Essen geschlossen werden - fĂŒr die Region OsnabrĂŒck wĂŒrde das einen Verlust von 1200 Jobs bedeuten. Lies Ă€ußerte die Sorge, dass die Arbeit in Sachsen kĂŒnftig von BilliglohnkrĂ€ften aus Osteuropa ĂŒbernommen wird. "Das was wir hier erleben, hat nichts mehr mit sozialer Marktwirtschaft zu tun."

BĂŒrgermeister Hartmut NĂŒmann (SPD) sagte nach einem GesprĂ€ch mit Lies, dass die Demonstration erst der Auftakt weiterer BemĂŒhungen gewesen sei, Homann vor Ort zu halten. "Das ist hier eine gesamte Region, die fĂŒr den Standort kĂ€mpft." Vorangegangen seien lĂ€ngere Beratungen mit Homann, den neuen Zentralstandort in Dissen einzurichten. Die Stadt habe fĂŒr sĂ€mtliche Anforderungen des Unternehmens eine Lösung gesucht. "Wir haben alles machbar gemacht, daran kann es nicht scheitern." Engagierte FachkrĂ€fte wie in Dissen werde Homann in Sachsen nicht finden, allenfalls polnische BilligkrĂ€fte, warnte auch der BĂŒrgermeister.

Hoffnungen ruhen noch auf einem GesprĂ€ch von Lies mit der FĂŒhrung der MĂŒller-Gruppe Mitte Mai. In Dissen ist das Stammwerk der Marke Homann. Die Fleischsalatfabrik wurde 1876 gegrĂŒndet.

@ dpa.de

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