General Motors, US37045V1008

DETROIT - US-Präsident Donald Trump fordert vehement mehr Jobs im Land, doch beim größten Autobauer fallen weitere Stellen weg.

07.03.2017 - 15:27:33

General Motors streicht in USA weitere 1100 Stellen. General Motors (GM) kündigte am Montag an, rund 1100 Arbeitsplätze in einem seiner Werke in Lansing im US-Bundesstaat Michigan zu streichen. Als Grund nannte ein Sprecher die Verlagerung der Produktion der Geländelimousine GMC Acadia nach Spring Hill in Tennessee. Dort seien zuvor etwa 800 neue Stellen entstanden.

drosselte die Produktion.

Trump versucht, die Autoindustrie mit aggressiven Kommentaren auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und der Androhung von Strafzöllen auf Linie zu bringen. "Produziert in den USA oder zahlt hohe Einfuhrsteuern!", attackierte er GM zu Jahresbeginn. Tatsächlich versprach der Konzern daraufhin, in den nächsten Jahren eine Milliarde Dollar in die US-Produktion zu stecken. Auch Fiat Chrysler kündigte Investitionen an. Ford stoppte nach Kritik von Trump den Bau eines Werks in Mexiko. Experten zweifeln aber, ob Trumps Haudrauf-Methoden zum Erfolg führen können.

Der Präsident macht die Produktion von US-Konzernen im benachbarten Niedriglohnland Mexiko für den Verlust von heimischen Jobs verantwortlich und droht deshalb, das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta aufzukündigen. Analysten halten das für keine gute Idee. Ein solcher Schritt würde "zu höheren Kosten für die Hersteller, niedrigeren Erträgen für Investoren, weniger Auswahl für Kunden und einer weniger wettbewerbsfähigen US-Auto- und Zulieferindustrie führen", warnt das Center for Automotive Research.

Eine Studie des Forschungsinstituts kommt zu dem Schluss, dass Trumps Vorhaben, US-Arbeitsplätze aus Mexiko zurückzuholen, auf einem Irrglauben basiert. Der Fertigungsprozess in der Freihandelszone sei so stark verflochten, dass Bauteile vor der Endmontage mitunter bis zu acht Mal die US-Grenze passierten. Davon profitiere auch die US-Wirtschaft. Sollten die USA, wie von Trump angedroht, Strafzölle von 35 Prozent auf Importe aus Mexiko erheben, dürften der Analyse nach zahlreiche US-Jobs verloren gehen.

@ dpa.de

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