VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

DETROIT - Deutschlands Autoindustrie hat angesichts drohender US-Strafzölle vor einer Verschärfung des Handelsstreits zwischen den Vereinigten Staaten und Europa gewarnt.

14.01.2019 - 06:32:25

DETROIT/ROUNDUP: Deutsche Autobranche 'sehr besorgt' über US-Handelspolitik. "Die Beseitigung von Importzöllen und größtmögliche Verständigung über Regulierungen wären der richtige Weg. Davon würden beide Seiten profitieren", sagte Klaus Bräunig, Geschäftsführer des Branchenverbands VDA, zum Auftakt der Autoshow in Detroit. Man sei "sehr besorgt darüber, welche Richtung in der US-Handelspolitik seit 2017 eingeschlagen wurde".

und BMW nett empfangen, ob sich Trump noch besänftigen lässt, blieb unklar.

Auch für den US-Markt selbst könnten zusätzliche Zölle auf importierte Autos und Zulieferteile große Schwierigkeiten mit sich bringen. Kommen zusätzliche Einfuhrabgaben von 25 Prozent, wie derzeit vom US-Handelsministerium in Erwägung gezogen, dann dürfte der Absatz von Autos auf dem US-Markt stärker einbrechen als in einer Rezession, schätzt der Chefökonom des US-Marktforschers Cox Automotive, Jonathan Smoke.

Bei der "North American International Auto Show" (NAIAS), der größten US-Automesse, die an diesem Montag in Detroit beginnt, haben sich die deutschen Hersteller indes schon ziemlich rar gemacht. BMW, Mercedes, Audi und Porsche bleiben dem Event dieses Jahr fern. Das dürfte aber eher damit zu tun haben, dass sich das einst wichtigste Branchentreffen Nordamerikas auf dem absteigenden Ast befindet, als dass man sich von Trumps Anti-Freihandelspolitik vergrault fühlt. Die NAIAS leidet schon seit Jahren unter Ausstellerschwund. Ab 2020 soll die Messe in den Juni verschoben und ihr Konzept überarbeitet werden.

@ dpa.de

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