DAX Aktie: Infineon trägt den Index
23.05.2026 - 03:00:06 | boerse-global.deFast 25.000 Punkte — und dann doch nicht. Der DAX schloss den Freitag mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 24.888,56 Punkten, scheiterte aber ein weiteres Mal an der runden Marke. Zeitweise lag er nur 56 Punkte darunter.
Eine starke Woche, ein hartnäckiger Deckel
Die Wochenbilanz kann sich sehen lassen: knapp vier Prozent im Plus. Getrieben wurde der Anstieg vor allem von Hoffnungen auf eine Einigung im Iran-Konflikt. Dass 35 Schiffe die Straße von Hormus ungehindert passierten, sorgte für spürbare Erleichterung. Hinzu kamen überraschend positive Konjunkturdaten: Die deutsche Wirtschaft wuchs im ersten Quartal trotz des laufenden Krieges leicht, das Ifo-Geschäftsklima legte unerwartet zu.
Allerdings mahnt Marktanalyst Timo Emden zur Vorsicht. Der Markt laufe über „geopolitisches Glatteis" — neue Schlagzeilen könnten Kurse jederzeit drehen. Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners erinnerte daran, dass Friedenshoffnungen im Iran-Konflikt bislang stets verfrüht waren. Die Handelsvolumina blieben entsprechend gering.
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Infineon sprintet, Chemie strauchelt
Das Wochenbild im DAX 40 war eindeutig von Technologie und Rüstung dominiert. Infineon legte in der Woche rund 12,6 Prozent zu und übersprang erstmals seit dem Jahr 2000 die 70-Euro-Marke — Platz eins im Index. Merck KGaA und Rheinmetall folgten mit jeweils rund 9,6 beziehungsweise 9,6 Prozent.
Am anderen Ende standen Chemiewerte unter Druck. Brenntag verlor auf Wochensicht 6,4 Prozent. Lanxess kassierte gleich zwei Abstufungen — von JPMorgan und Goldman Sachs — und gab 3,3 Prozent ab. Der Konsens der Analysten dreht sich: Was im Nahost-Krieg als Profiteur galt, wird nun neu bewertet.
DHL Group profitierte von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank und stieg um 4,1 Prozent am Freitag. Adidas und Puma zogen mit Blick auf die näher rückende Fußball-Weltmeisterschaft ebenfalls an.
Blick auf die Marke von 25.000
Das Allzeithoch des DAX stammt vom 13. Januar — 25.507,79 Punkte. Bis dahin sind es noch knapp 620 Zähler. Der unmittelbare Widerstand liegt bei 25.000 Punkten, wo auch der Korrekturtrend seit dem Januarrekord verläuft. Gelingt der Durchbruch, öffnet sich strukturell mehr Raum nach oben. Nach dem langen Pfingstwochenende — am Montag bleibt auch die Wall Street wegen des Memorial Day geschlossen — dürfte der erste Test dieser Marke nicht lange auf sich warten lassen.
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