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DAVOS - Zum Ausklang des Weltwirtschaftsforums in Davos ist der Graben zwischen den führenden Wirtschaftsnationen USA und Deutschland in der Klimapolitik noch einmal offen zu Tage getreten.

24.01.2020 - 14:10:25

DAVOS: Klimadebatte entzweit Wirtschaftsführer auch zum Abschluss. Der Klimawandel sei nur eines von vielen Problemen, sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin am Freitag auf einer Diskussionsveranstaltung mit Notenbankern und Politikern am letzten Tag des diesjährigen Jahrestreffens in den Schweizer Alpen. "Ich denke, wir sollten von Umweltproblemen sprechen und nicht vom Klimawandel", sagte er. Probleme mit der Umwelt wolle er aber keineswegs kleinreden.

Es gebe den Klimawandel, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). "Wenn wir das nicht managen, werden wir viele negative Konsequenzen erleben", sagte er mit Blick auf die Erderwärmung. Das Problem müsse auch dadurch angegangen werden, indem Unternehmen Anreize erhielten, neue Techniken zu entwickeln und CO2-Ausstoß zu vermeiden. Der Zeitpunkt dafür sei jetzt gekommen. Auf andere zu warten, könne möglicherweise eine sehr gefährliche Strategie sein.

"Ungeachtet des 30-Jahresplans unserer deutschen Freunde: Technologie wird sich in den kommenden 30 Jahren sehr verändern", so Mnuchin. "Ich glaube, es gibt keinen Weg, wie wir diese Risiken über die kommenden 30 Jahre in Modellen berechnen können", sagte Mnuchin. "Wir überschätzen die Kosten", fügte er an. Ein Preis auf den Verbrauch von CO2 sei eine Steuer für hart arbeitende Menschen.

Die USA waren unter Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 ausgetreten, was die Erderwärmung durch die Begrenzung von Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 - also in 30 Jahren - auf maximal 2 Grad Celsius begrenzen sollte. Ziel ist es, nur 1,5 Grad Erwärmung zu erreichen. Deutschland will vom kommendem Jahr an mit einem Preis von 25 Euro je Tonne den Ausstoß von CO2 verteuern, um die eigenen CO2-Emissionen zu drücken.

@ dpa.de

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