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DARMSTADT / MÖRFELDEN-WALLDORF - Mitten in den Vorbereitungen für Streiks im Lufthansa -Konzern wachsen die Zweifel am Vorstand der Flugbegleitergewerkschaft Ufo.

19.07.2019 - 14:06:50

Gericht zweifelt Ufo-Vorstandswahl an - Folgen für Streiks unklar. Das Amtsgericht Darmstadt hat die Wahl der aktuell amtierenden Gewerkschaftsspitze wie auch des Vorgängergremiums wegen möglicher Formfehler für "schwebend ungültig" erklärt, wie die Justiz am Donnerstag bestätigte. In der Sache sei aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen, erläuterte eine Gerichtssprecherin. Der Ufo werde nun Gelegenheit gegeben, sich zu den Sachverhalten zu äußern. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet.

eine Elektro-Plattform aufbauen, um die Kosten zu senken, wie Audi das im VW -Konzern macht", sagt Bratzel. Richtig sei es auch, die Entwicklung des Wasserstoff-Antriebs voranzutreiben. Der könnte nach 2025 eine Alternative werden für große Fahrzeuge und auf der Langstrecke.

Heute setzt BMW vor allem auf Hybride, derzeit neun Automodelle mit Benzin- und Elektromotor - und damit sind sie gut unterwegs. Jedes fünfte elektrifizierte Fahrzeug in Europa ist ein BMW. Zipse, seit vier Jahren Produktionschef, hat schon viele BMW-Werke weltweit so umgerüstet, dass sie Verbrenner, Hybride und Elektroautos auf einem Band bauen können. So kann BMW flexibel auf die Entwicklung der Nachfrage reagieren. Der Aufsichtsrat hat es abgesegnet.

Reithofer fordert von Zipse zusätzliche Impulse - keine Neuausrichtung, keine neue Strategie. Dieses Jahr kommt der Elektro-Mini, nächstes Jahr der erste vollelektrische SUV iX3, und im Juni erst hat der Vorstand als neues Ziel ausgegeben, 25 elektrifizierte Modelle schon 2023 auf die Straße zu bringen.

Aber Zipse soll mit breiterer Brust auftreten als sein Vorgänger Harald Krüger und nach innen und außen offensiver deutlich machen, dass BMW die richtige Strategie hat. "Mit Oliver Zipse übernimmt ein führungsstarker Stratege und Analytiker den Vorstandsvorsitz der BMW AG", sagte Reithofer.

Denn niemand weiß, ob die Kunden die angebotenen E-Autos auch kaufen. Gerade mal 2,8 Prozent beträgt ihr Marktanteil heute, die Nachfrage ist regional völlig unterschiedlich. Zipse werde nicht von heute auf morgen alles über den Haufen werfen, heißt es aus dem Unternehmen. Angesichts der langen Entwicklungszeiten, der Zulieferketten, der Organisation wäre das eh unmöglich - wer wüsste das besser als der Produktionsvorstand.

Die Liste der Herausforderungen für den neuen Chef ist ohnedies gewaltig. BMW rechnet im laufenden Jahr mit einem Gewinneinbruch - und steht damit nicht allein in der Branche: Daimler schreibt gerade rote Zahlen, Volvo meldet eine Halbierung des Gewinns und streicht Stellen, Audi unterbietet die schwachen Zahlen des Vorjahres. Konjunktur und Nachfrage schwächeln - zugleich müssen die Autobauer Milliarden in E-Mobilität, aber auch in Mobilitätsdienste und selbstfahrende Autos investieren.

Bei diesen Zukunftsthemen sieht Bratzel BMW gut auf Kurs. "Mit ihrem Mobilitätsdienst Free Now sind BMW und Daimler am weitesten in Europa. Zusammen könnten sie es schaffen, Uber und Co. auf Distanz zu halten", sagt er. Und auch die Partnerschaft mit Daimler beim Autonomen Fahren sei sinnvoll. "Wenn sie ihren Standard durchsetzen, lässt sich damit gutes Geld verdienen." Und sie hätten die Chance, den Vorsprung des Google -Ablegers Waymo aufzuholen. Das sei wichtig, denn "da entstehen in zehn Jahren ganz neue Geschäftsmodelle".

Betriebsratschef Manfred Schoch mahnte Zipse, "die gute Partnerschaft zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung" fortzusetzen. Bratzel betonte: "Das ist bei strategischen Entscheidungen wichtig. Das muss ihm auch gelingen." Aber mit Blick auf Autobosse wie Dieter Zetsche oder Elon Musk erwartet er, dass der neue Mann an der BMW-Spitze mehr nach außen geht: "Der Chef muss sein Unternehmen und seine Strategie verkörpern."

@ dpa.de

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