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Ernährung, Produktion

CURITIBA - Der Export von brasilianischem Rindfleisch nach Deutschland und in die Mehrheit der Länder der Europäischen Union ist stark gesunken.

09.09.2020 - 06:00:25

Brasiliens Fleischexporte nach Deutschland nehmen wegen Amazonien ab. Während Deutschland im Jahr 2019 bis August 6801 Tonnen Rindfleisch aus Brasilien gekauft hatte, waren es im gleichen Zeitraum des Jahres 2020 nur 5051 Tonnen, wie aus Zahlen der Brasilianischen Vereinigung der Kühlhäuser (Abrafrigo) vom Dienstag hervorgeht. Dies entspricht einem Rückgang von 25,7 Prozent.

"Die meisten Länder der Europäischen Union haben die brasilianischen Rindfleischimporte verringert, zum Teil aufgrund der Schließung von Volkswirtschaften und einem Zurückfahren der Gewohnheit, auswärts zu essen", sagte Norberto Staviski, Sprecher der Abrafrigo mit Sitz in Curitiba der Deutschen Presse-Agentur. "Und auch etwas aus Umweltgründen wegen des Problems mit dem Amazonas-Gebiet."

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, unter anderem von Amnesty International, dass Rindfleisch, für dessen Produktion Regenwald abgeholzt wird, in die Wertschöpfungskette und nach Europa gelangt. Drei Viertel des brasilianischen Fleisches werden im Land konsumiert, ein Viertel geht in den Export, unter anderem nach Europa.

Insgesamt sind die Exporte aus Brasilien, das mehr Rindfleisch exportiert als jedes andere Land der Welt, in diesem Jahr bis August um zwölf Prozent auf etwa 1,3 Millionen Tonnen gestiegen. Für August vermeldete die Abrafrigo mit 191 141 Tonnen in der Corona-Pandemie sogar einen neuen Rekord für diesen Monat. Die Einnahmen dafür betrugen 753,2 Millionen US-Dollar.

Dabei heizte vor allem der Hauptabnehmer China - wie auch im Fall von Argentinien, einem weiteren südamerikanischen Rindfleisch-Riesen - mit einer Zunahme um 65,8 Prozent den Export kräftig an. Dahinter folgten als weitere wichtige Abnehmer Brasiliens Ägypten, Chile, Russland, die Vereinigten Staaten, die Philippinen und die Vereinigten Arabischen Emirate. Deutschland liegt erst an 19. Stelle.

@ dpa.de

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