Produktion, Absatz

COTTBUS - Betriebsräte des Energie-Unternehmens Leag in Cottbus haben die Pläne zum früheren Kohleausstieg im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP scharf kritisiert.

25.11.2021 - 19:33:29

Leag-Konzernbetriebsrat kritisiert Pläne zu früherem Kohleausstieg. "Kohleausstieg 2030 - nicht mit uns!" heißt es in einer Mitteilung des Konzernbetriebsrats von Donnerstag. Die Bundesrepublik habe sich zu einem sozial und wirtschaftlich verträglichen Kohleausstieg bis 2038 verpflichtet.

Die Strukturentwicklung in den Revieren sei nicht per Knopfdruck aus den Berliner Parteizentralen steuerbar. "Anständige Industriearbeitsplätze entstehen nicht durch Parteitagsbeschlüsse", warnten der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Uwe Teubner, und sein Stellvertreter Toralf Smith. "Den Parteien, die jetzt die neue Bundesregierung stellen wollen, sagen wir klipp und klar: Wer unsere Arbeitsplätze gefährdet, der wird auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen."

In ihrem Koalitionsvertrag, den SPD, Grüne und FDP am Mittwoch vorstellten, heißt es: "Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung nötig. Idealerweise gelingt das schon bis 2030." Um das zu erreichen, soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bis 2030 auf 80 Prozent steigen. Aktuell liegt er bei rund 45 Prozent. Die Ampel-Parteien wollen die Kohle-Regionen beim schnelleren Ausstieg unterstützen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD stimmt für Ampel-Koalition - Scholz will Aufbruch (mehr Details) (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:04) weiterlesen...

Kreml: Putin und Biden halten am Dienstag virtuellen Gipfel ab. Das sagte Sprecher Dmitri Peskow am Samstag in Moskau der Agentur Interfax. MOSKAU/WASHINGTON - Inmitten der angespannte Lage im Ukraine-Konflikt ist das geplante virtuelle Gipfeltreffen von Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden nach Angaben des Kreml nun für den kommenden Dienstag angesetzt worden. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:01) weiterlesen...

Ukraine: US-Geheimdienste erwarten massiven russischen Militäraufmarsch. Die "Offensive" könne schon Anfang nächsten Jahres beginnen, berichteten am Samstag die "Washington Post" und die "New York Times" unter Berufung auf Dokumente der US-Geheimdienste und Vertreter der Regierung. Die Geheimdiensterkenntnisse zeigten, dass Russland einen massiven Angriff auf die Ukraine vorbereite, sagten die Beamten demnach. Es sei aber unklar, ob der russische Präsident Wladimir Putin die Ukraine auch tatsächlich angreifen wolle. WASHINGTON - Übereinstimmenden Medienberichten zufolge rechnen US-Geheimdienste mit einem bevorstehenden russischen Militäraufmarsch an der ukrainischen Grenze mit bis zu 175 000 Soldaten. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 18:00) weiterlesen...

Ethikrat-Mitglied Rostalski gegen allgemeine Corona-Impfpflicht. Eine solche Maßnahme lasse sich unabhängig vom individuellen Risiko einer schweren Covid-19-Erkrankung nicht rechtfertigen, sagte die Juraprofessorin dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Online; Print: Montag). Anders sehe das bei den über 60-Jährigen aus, die einen Großteil der Covid-Patienten auf Intensivstationen ausmachten. BERLIN/KÖLN - Das Mitglied im Deutschen Ethikrat, Frauke Rostalski, hat sich gegen eine allgemeine Impfpflicht in der Corona-Pandemie gewandt. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 17:51) weiterlesen...

SPD-Parteitag stimmt für Ampel-Koalition im Bund. Die Delegierten eines Parteitags stimmten am Samstag mit überwältigender Mehrheit für den Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP. 98,8 Prozent votierten dafür, es gab langen Applaus. "Wir haben jetzt die Chance: Ein Aufbruch kann für Deutschland stattfinden", betonte Scholz und kündigte eine Regierung an, "die den Fortschritt anpackt in einem Moment, wo es gefährlich wäre, das nicht zu tun". Die Entscheidungen von FDP und Grünen über die geplante Koalition stehen noch aus. BERLIN - Die SPD hat grünes Licht für die erste Ampel-Koalition auf Bundesebene unter Führung des wohl künftigen Kanzlers Olaf Scholz gegeben. (Wirtschaft, 04.12.2021 - 15:00) weiterlesen...

Frankreich rüstet sich für strengere Corona-Regeln. So gilt für Wintersportler in den Ski-Stationen seit Samstag die Pflicht zum Nachweis von Impfung, Genesung oder eines negativen Tests mit dem landesweiten Corona-Pass. In Seilbahnen und Warteschlangen greift auch eine Maskenpflicht. Beides war für den Fall vorgeschrieben worden, dass die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche auf 100 000 Einwohner - 200 übersteigt. Aktuell liegt sie landesweit deutlich über 300. PARIS/METZ - Vor Beratungen über strengere Corona-Regeln in Frankreich am Montag greifen zum Wochenende bereits einzelne Verschärfungen. (Boerse, 04.12.2021 - 14:38) weiterlesen...