Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

BOEING CO, US0970231058

CHICAGO - Nach dem Debakel um die Baureihe 737 Max verschiebt der US-Luftfahrtkonzern Boeing 20 Stück bestellt hat - strebe Boeing weiterhin erste Auslieferungen für das Jahr 2020 an.

15.08.2019 - 18:53:39

Boeing verschiebt Einführung von 777-8 nach Triebwerksproblemen

geraten.

Qantas will von 2023 an den Linienverkehr auf der 17 000 Kilometer langen Strecke zwischen Sydney und London aufnehmen. Der 21-stündige Flug wäre die weltweit längste Nonstop-Verbindung. Als Flugzeugtypen sind eine modifizierte Version der künftigen Boeing 777-8 und der Ultralangstrecken-Airbus A350 im Gespräch. Qantas-Chef Alan Joyce hatte dem Sender CNN im Juni gesagt, er hoffe, die Angebote der Luftfahrtkonzerne im August vorliegen zu haben.

Boeing liegen nach eigenen Angaben vom Juli Bestellungen für insgesamt 344 Flugzeuge vom Typ 777X in beiden Varianten vor. Lufthansa will mit der Boeing 777-9 auch eine neue Business Class einführen. Der erste dieser Flieger in der Lufthansa-Flotte war für den Sommer 2020 geplant gewesen. Vor drei Wochen hatte Boeing dann allerdings mitgeteilt, wegen der Triebwerksprobleme sei der erste Flug der 777-9 auf Anfang 2020 verschoben worden. Angestrebt sei daher, die ersten Maschinen erst später im Jahr auszuliefern.

Zwei Abstürze in Indonesien und Äthiopien von Maschinen des Typs Boeing 737-Max, bei denen im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen gestorben waren, haben den US-Konzern in eine schwere Krise gestürzt. Der Hersteller ist mit Klagen und Ermittlungen konfrontiert. Boeing wird verdächtigt, die 737 Max wegen des harten Konkurrenzkampfs überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Konzern bestreitet dies zwar, hat aber Pannen eingeräumt. Erste Untersuchungsberichte deuteten auf eine fehlerhafte Steuerungssoftware als Absturzursache hin.

Ob und wann die seit März weltweit mit Startverboten belegten 737-Max-Maschinen wieder abheben dürfen, ist derzeit unklar. Die Krise um die Baureihe 737 Max brachte Boeing tief in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal war ein Rekordverlust in Höhe von 2,9 Milliarden US-Dollar (2,6 Mrd Euro) angefallen, wie der US-Luftfahrtriese vor drei Wochen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte Boeing noch 2,2 Milliarden Dollar verdient. Einen neuen Geschäftsausblick gab das Unternehmen wegen der hohen Ungewissheit hinsichtlich der angestrebten Wiederzulassung der 737 Max nicht ab.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

737-Max-Ermittlungen: FAA fordert 'sofortige Erklärung' von Boeing. FAA-Chef Steve Dickson forderte in einem am Freitag von der Behörde veröffentlichten Brief an Boeing-Chef Dennis Muilenburg eine "sofortige Erklärung", warum ein "beunruhigendes Dokument" Aufsehern erst mit Monaten Verspätung vorgelegt wurde. Boeing äußerte sich zunächst nicht. WASHINGTON - Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat wegen angeblicher Versäumnisse im Zusammenhang mit Ermittlungen zur Zulassung des Krisenjets 737 Max Vorwürfe gegen Boeing erhoben. (Boerse, 18.10.2019 - 21:29) weiterlesen...

US-Strafzölle auf EU-Importe in Kraft. Betroffen sind zum Beispiel Wein aus Deutschland und Frankreich, Parmesan aus Italien, Olivenöl aus Spanien sowie Butter aus Irland. Beim Import von Flugzeugen wird eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent fällig. Die Strafzölle werden die Einfuhr europäischer Produkte in die USA verteuern. Weichen Verbraucher dort auf günstigere Alternativen aus, könnten die EU-Exporte sinken. WASHINGTON - Die USA haben am Freitag Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen. (Wirtschaft, 18.10.2019 - 15:30) weiterlesen...

Handelskommissarin: EU wird USA neue Zölle auferlegen - Boeing im Fokus. Konkrete Beschlüsse gab es dazu am Freitag noch nicht. "Wir bedauern, dass die Vereinigten Staaten sich dazu entschieden haben, mit Zöllen voranzuschreiten", sagte EU-Handelskommissarin Cecila Malmström in einer Stellungnahme am Freitag in Brüssel. BRÜSSEL - Die EU-Kommission will als Reaktion auf neue Strafzölle der USA Gegenmaßnahmen ergreifen. (Boerse, 18.10.2019 - 14:46) weiterlesen...

US-Strafzölle auf EU-Importe treten in Kraft. Bei der Einfuhr zahlreicher Produkte - darunter zum Beispiel Käse, Wein, Butter und Olivenöl - wird ein zusätzlicher Strafzoll von 25 Prozent erhoben. Beim Import von Flugzeugen wird eine zusätzliche Abgabe von 10 Prozent fällig. Die Strafzölle sollten am Freitag um 06.00 Uhr (MESZ) in Kraft treten. WASHINGTON - Die USA beginnen mit der Erhebung neuer Strafzölle auf Importe aus Europa. (Wirtschaft, 18.10.2019 - 05:58) weiterlesen...

Trump verteidigt geplante US-Strafzölle auf Importe aus EU. Der Schritt sei lediglich ein Ausgleich dafür, dass die USA zuvor lange von der EU benachteiligt worden seien, sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella im Weißen Haus. "Deshalb sollte es keine Vergeltung geben", betonte er mit Blick auf eine mögliche Gegenreaktion der Europäer. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die geplanten milliardenschwere US-Strafzölle auf EU-Importe verteidigt. (Boerse, 16.10.2019 - 18:20) weiterlesen...

Kreise/Drohende Strafzölle: EU signalisiert USA Verhandlungswillen. In einem Brief an den US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer signalisierte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström den klaren Willen der EU, den für die Zollpläne ursächlichen Streit um Sanktionen für die Flugzeugbauer fair zu lösen. "Wir sind bereit, sowohl für den Fall Airbus als auch für den Fall Boeing eine Einigung zu verhandeln (...)", heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. BRÜSSEL - Wenige Tage vor dem geplanten Inkrafttreten von neuen US-Strafzöllen auf Waren aus Europa hat die EU eine letzte Initiative gestartet, um die Sonderabgaben doch noch abzuwenden. (Wirtschaft, 14.10.2019 - 11:31) weiterlesen...