Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

EssilorLuxottica, FR0000121667

CHARENTON-LE-PONT - Der Brillenkonzern EssilorLuxottica streicht wie viele andere Unternehmen wegen der Coronavirus-Krise seine Jahresprognose.

27.03.2020 - 18:18:44

VIRUS: Brillenkonzern EssilorLuxottica streicht Jahresprognose. Im Januar und Februar seien die Geschäfte noch wie erwartet solide gelaufen, teilte der Hersteller der bekannten Ray-Ban-Brillen am Freitag in Charenton-le-Pont bei Paris mit. Seitdem die Auswirkungen der Pandemie im März aber nicht mehr nur in China, sondern auch in ganzen Regionen in Europa und Nordamerika zu spüren gewesen seien, hätten die Geschäftsbedingungen angefangen sich zu verschlechtern. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen nun von einer weiteren Verlangsamung bei der Umsatzentwicklung aus, was sich erheblich auf die Profitabilität auswirken dürfte.

Seitdem die Auswirkungen der Pandemie im März aber nicht mehr nur in China, sondern auch in Europa und Nordamerika zu spüren gewesen seien, hätten die Geschäftsbedingungen angefangen sich zu verschlechtern. Für das zweite Quartal geht das Unternehmen nun von einer weiteren Verlangsamung bei der Umsatzentwicklung aus, was sich erheblich auf die Profitabilität auswirken dürfte.

Anfang März hatte sich EssilorLuxottica für dieses Jahr noch ein Umsatzplus von drei bis fünf Prozent vorgenommen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn sollte um das 0,7- bis 1,2-fache des Umsatzwachstums zulegen. Dabei war das Unternehmen aber davon ausgegangen, dass sich die Auswirkungen der Epidemie in den nächsten Monaten abschwächten. Eine neue Prognose gab das Unternehmen nicht ab.

Am Abend folgte die zweite Hiobsbotschaft für Aktionäre: Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird gestoppt, wie das Unternehmen nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Erst vor zehn Tagen hatte EssilorLuxottica angekündigt, bis zu 3 Millionen eigene Anteilscheine zurückkaufen zu wollen. Seitdem wurden 1,55 Millionen Papier für durchschnittlich 102,54 Euro erworben.

@ dpa.de