Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Tourismus, Produktion

CANBERRA - Viele Menschen in den Brandgebieten von Australien stehen vor den Trümmern ihrer Existenz - für die einheimischen Tiere ergibt sich nun eine besondere Gefahr: Vögel, Eidechsen und Nagetiere fallen Raubtieren wie Füchsen und Katzen leichter zur Beute.

16.01.2020 - 14:55:25

Regen in Australien - Urzeit-Bäume vor Buschbränden gerettet. Die Tiere hätten bei den Bränden viele Schutzräume verloren, sagte Sally Box, Australiens Beauftragte für bedrohte Arten, am Donnerstag dem Radiosender ABC.

Seit Monaten wüten vor allem im Südosten heftige Brände, nach Angaben der Regierung starben bisher 28 Menschen. Mehr als 11,8 Millionen Hektar standen in Flammen. Das entspricht etwa einem Drittel der Fläche von Deutschland.

Am Donnerstag brachte starker Regen zumindest ein wenig Entlastung für die Einsatzkräfte. Zugleich galten aber bis in die Nacht auf Freitag (Ortszeit) Warnungen vor schweren Stürmen im Osten von New South Wales, teilte die Wetterbehörde des Bundesstaates mit.

Zu den einheimischen Tieren, um die sich Experten nach den Bränden große Sorgen machen, gehören die Schmalfußbeutelmaus und der Braunkopfkakadu auf der Känguru-Insel im Süden des Landes. Auch Koalas sind besonders verletzlich. Überstehen sie die Flammen, kommt es vor, dass sie von Autos überfahren oder von Hunden und Katzen attackiert werden. Außerdem haben sie ihre Nahrung verloren. Viele Eukalyptus-Wälder brannten nieder. Seit September sollen nach Schätzungen um die 33 000 Koalas verendet sein.

Die Population ist auf verschiedene Gebiete in Australien verteilt, die Folgen der Feuer sind dort jeweils unterschiedlich, wie die Expertin Sally Box erläuterte. "Es wird einige Zeit brauchen, sich anzusehen, was das für die Zahl der Koalas bedeutet." Vor den Feuern lag die Population laut Koala-Stiftung bei etwa 80 000 Tieren.

In New South Wales hatten Gary Henderson und Sara Tilling bis Ende vergangenen Jahres eine Zufluchtstätte für Wildtiere, die sie von ihrem Haus aus betrieben. Am Silvesterabend 2019 aber wurde das Haus durch die Buschbrände zerstört, das sie samt all ihren Tieren verloren. Ein Känguru überlebte, das die beiden nun pflegen.

Eine gute Nachricht in Sachen Naturschutz kam derweil aus dem Wollemi Nationalpark nordwestlich von Sydney, der Teil eines Unesco-Welterbe-Gebiets ist. Dort sorgten Spezialkräfte dafür, dass die Wollemien eines der "Mega-Feuer" überlebten, wie die Regierung von New South Wales bestätigte. Diese Bäume galten bis zu ihrer Entdeckung in dem Park 1994 als ausgestorben. Sie stehen auf einem geheimgehaltenen Gebiet. Den Helfern gelang es, sie mit einem Bewässerungssystem und Feuerschutzmitteln zu retten, sie nutzten dafür auch Hubschrauber.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS: United Airlines verschiebt Investorentag wegen Coronavirus. Die Veranstaltung solle stattdessen voraussichtlich im September stattfinden, teilte das Unternehmen am Freitag nach US-Börsenschluss mit. CHICAGO - Die große US-Fluggesellschaft United Airlines hat aufgrund der Folgen des neuartigen Coronavirus ihren für Donnerstag geplanten Investorentag verschoben. (Boerse, 29.02.2020 - 09:05) weiterlesen...

WDH/INDEX-MONITOR: JPMorgan rechnet im März mit Platzwechseln im Cac 40 und FTSE (Tippfehler im letzten Satz behoben: 2. März) (Boerse, 28.02.2020 - 23:23) weiterlesen...

INDEX-MONITOR: JPMorgan rechnet im März mit Platzwechseln im Cac 40 und FTSE. Im Schweizer Leitindex SMI werden indes keine Änderungen erwartet. PARIS/LONDON - Die US-Bank JPMorgan rechnet im März sowohl im französischen Cac 40 als auch im britischen FTSE 100 mit Platzwechseln. (Boerse, 28.02.2020 - 23:09) weiterlesen...

VIRUS/Krisenstab: Gesundheitsangaben zu Einreisenden aus weiteren Ländern. Damit soll die Verbreitung des neuartigen Coronavirus in der Bundesrepublik begrenzt werden. Der Krisenstab von Bundesinnenministerium und Bundesgesundheitsministerium teilte am Freitagabend mit, die Anordnungen für Beförderer im Luft- und Schiffsverkehr würden entsprechend erweitert. Zusätzlich zu China sei künftig für Reisende aus Südkorea, Japan, Italien und dem Iran vor der Einreise der Gesundheitsstatus der Passagiere zu melden. BERLIN - Die Bundesregierung verlangt von Reiseunternehmen künftig Angaben zur Gesundheit von nach Deutschland kommenden Passagieren aus insgesamt fünf Staaten. (Boerse, 28.02.2020 - 21:41) weiterlesen...

VIRUS/Merkel: Nicht alle Veranstaltungen absagen. Es sollten nicht alle Veranstaltungen deshalb abgesagt werden, sagte sie am Freitagabend auf ihrem Jahresempfang in ihrem vorpommerschen Bundestagswahlkreis in Stralsund. Deutschland gehöre zu den Ländern, die die besten Voraussetzungen hätten, um mit dem Virus klarzukommen. Zudem könne jeder einzelne etwas dazu beitragen. Sie ging mit gutem Beispiel voran: "Ich gebe heute Abend niemandem die Hand", sagte Merkel. Am Freitagabend war wegen des Coronavirus die weltgrößte Reisemesse ITB abgesagt worden. STRALSUND - Beim Umgang mit dem neuartigen Coronavirus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für "Maß und Mitte" plädiert. (Boerse, 28.02.2020 - 21:39) weiterlesen...

VIRUS: Krisenstab rät zu Risikobewertung für Großveranstaltungen. Bei der Risikobewertung sollten unverzüglich die Prinzipien des Robert Koch-Instituts berücksichtigt werden, teilten Gesundheits- und Innenministerium nach einer Sitzung ihres gemeinsamen Krisenstabs am Freitagabend in Berlin mit. Bei Anwendung dieser Prinzipien sollten aus Sicht des Krisenstabs "unmittelbar bevorstehende internationale Großveranstaltungen wie die ITB abgesagt werden". Die weltgrößte Reisemesse ITB in Berlin wurde von den Veranstaltern am Freitagabend bereits abgesagt. BERLIN - Die Bundesregierung empfiehlt im Kampf gegen das neue Coronavirus, Großveranstaltungen von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen. (Wirtschaft, 28.02.2020 - 21:15) weiterlesen...