Moderna, US60770K1079

CAMBRIDGE - Der Pharmakonzern Astrazeneca will seinen Corona-Impfstoff nicht länger zum Selbstkostenpreis abgeben.

12.11.2021 - 17:07:28

Astrazeneca will Impfstoff nicht mehr zum Selbstkostenpreis abgeben. Das britisch-schwedische Unternehmen teilte am Freitag mit, dass es mehrere gewinnorientierte Vereinbarungen für 2022 unterzeichnet habe und moderate Erträge erwarte.

und Moderna machen mit ihren Vakzinen seit Beginn Profit.

Die globalisierungskritische Organisation Oxfam kritisierte den Schritt scharf. Astrazeneca breche seine "wiederholten und gefeierten öffentlichen Versprechen eines gemeinnützigen Impfstoffs für alle Länder für die Dauer dieser Pandemie", sagte Oxfam-Expertin Anna Marriott. Dabei wüte die Pandemie nach wie vor, und 98 Prozent der Menschen in den ärmsten Ländern seien noch nicht vollständig geimpft. Die britische Organisation Global Justice Now kritisierte, die Entscheidung "zeigt die völlige Torheit, öffentlich finanzierte Wissenschaft an große Pharmaunternehmen zu verschenken". Die britische Regierung hatte die Entwicklung des Impfstoffs durch Astrazeneca und die Universität Oxford maßgeblich finanziert.

Das Unternehmen legte am Freitag Quartalszahlen vor. Demnach rutschte das Pharmaunternehmen trotz eines kräftigen Umsatzsprungs in die roten Zahlen. Die Corona-Impfung spülte dem Konzern zwar etwas mehr als eine Milliarde Dollar in die Kassen. Die Verpflichtung zur Abgabe zum Selbstkostenpreis drückt allerdings auf die Margen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen. Knapp 41,7 Millionen Menschen (50,1 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Samstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. BERLIN - Mindestens die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. (Wirtschaft, 22.01.2022 - 15:28) weiterlesen...

WDH: Ampel-Abgeordnete kündigen Entwurf für Corona-Impfpflicht an. (Im letzten Absatz, erster Satz, wurde die Schreibweise eines Vornamens berichtigt: Katrin rpt Katrin) WDH: Ampel-Abgeordnete kündigen Entwurf für Corona-Impfpflicht an (Wirtschaft, 21.01.2022 - 15:08) weiterlesen...

Experte: Besonders Risikogruppen profitieren von angepasstem Impfstoff. Er gehe fest davon aus, dass Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe wie etwa ältere Menschen von der Impfung mit einem angepassten Vakzin profitieren würden, sagte Sander am Freitag in einer Videokonferenz des Science Media Centers (SMC). BERLIN - Der Berliner Infektionsimmunologe Leif Erik Sander hält eine Anpassung des Corona-Impfstoffs an die sich rasant ausbreitende Omikron-Variante für einen wichtigen Schritt besonders für Risikogruppen. (Boerse, 21.01.2022 - 14:55) weiterlesen...

Ampel-Abgeordnete kündigen Entwurf für Corona-Impfpflicht an. Die Gruppe spricht sich für eine Pflicht ab 18 Jahren aus, sie will nach der für nächsten Mittwoch geplanten Orientierungsdebatte im Parlament an einem Entwurf dazu arbeiten, wie es in einem am Freitag bekannt gewordenen Schreiben heißt. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. BERLIN - Sieben Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von SPD, FDP und Grünen haben einen ersten Gesetzentwurf für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht angekündigt. (Boerse, 21.01.2022 - 14:19) weiterlesen...

Knapp die Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag haben bisher 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Bevölkerung eine solche Booster-Impfung bekommen. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. BERLIN - Im Kampf gegen das Coronavirus hat fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. (Boerse, 21.01.2022 - 14:05) weiterlesen...

KORREKTUR: Rückgang der täglichen Impfquote im Vergleich zur Vorwoche (Im 1. Absatz missverständlicher zweiter Satz entfernt) (Boerse, 20.01.2022 - 14:40) weiterlesen...