Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Finanzierung

BRÜSSEL - Noch während der laufenden Verhandlungen um die 270-Milliarden-EU-Agrarreform haben Grüne und Umweltverbände Widerstand gegen die bisher gefundenen Kompromisse angekündigt.

25.06.2021 - 14:40:28

Grüne und Umweltverbände laufen Sturm gegen geplante EU-Agrarreform. "Wir Grüne werden diesen Deal nicht unterstützten", sagte der EU-Abgeordnete Bas Eickhout am Freitag. Die Befürchtung sei, dass geplante Verbesserungen für Umwelt und Klima ihre Wirkung verfehlten. So soll zwar künftig ein großer Teil der Gelder an sogenannte Ökoregeln - also freiwillige Umweltauflagen für Landwirte - geknüpft sein, wie diese aber konkret aussehen steht noch nicht fest.

Die Grünen vermuten, dass die EU-Länder nur sehr schwache Auflagen mit wenigen Effekten beschließen werden, da diese sich sorgten, Gelder zu verlieren. Denn in den kommenden Jahren sollen nach derzeitigem Stand bis zu 25 Prozent der Agrar-Direktzahlungen an diese Auflagen geknüpft sein, wobei Ausnahme- und Rabattregelungen vorgesehen sind. Derzeit wird auf EU-Ebene über die neue Gestaltung der EU-Agrarpolitik debattiert. Ziel ist eine umweltfreundlichere Landwirtschaft. Auf die Gelder aus Brüssel sind Millionen Bäuerinnen und Bauern in Europa angewiesen.

"Wir haben keine Zeit mehr für schlechte Deals", sagte Eickhout mit Blick auf Artensterben und Klimakrise. Auch Umweltverbände laufen Sturm gegen die Reform. Wenn es um Landwirtschaft gehe, höre die EU nicht auf die Wissenschaft, kleine Betriebe oder ihren eigenen Rechnungshof, kritisierte etwa Greenpeace. Der EU-Rechnungshof hatte Anfang der Woche einen Bericht veröffentlicht, wonach 100 Milliarden Euro, die extra für Klimaschutz bestimmt waren, nicht dazu geführt haben, dass die Landwirtschaft klimafreundlicher geworden sei. Der Deal in seiner jetzigen Form sei ein schlechter Deal, teilte der WWF mit. Er helfe weder der Umwelt noch der Landwirtschaft dabei, umweltfreundlicher zu produzieren.

Ein möglicher Kompromiss in den Verhandlungen um die Agrarreform muss noch von Parlament und EU-Staaten formell bestätigt werden. Die Grünen kündigten bereits an, eine Mehrheit im Parlament gegen den Deal organisieren zu wollen. Ob das gelingt, ist aber fraglich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP: RKI registriert 3571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5. Satz des 1. (Im 4. (Wirtschaft, 04.08.2021 - 08:04) weiterlesen...

WDH: RKI registriert 3571 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 18,5. Satz des 1. (Im 4. (Wirtschaft, 04.08.2021 - 08:03) weiterlesen...

ROUNDUP/Studie: Kinder mit Covid-19 im Durchschnitt nach sechs Tagen gesund. Das berichten britische Forscher nach einer Studie im Fachmagazin "The Lancet Child & Adolescent Health". Nach eigenen Angaben liefern die Autoren, die unter anderem am King's College in London forschen, damit eine erste breit angelegte Untersuchung, die Erkenntnisse zu symptomatisch an Covid-19 erkrankten Kindern ermöglicht. LONDON - Kinder mit Covid-19-Symptomen sind einer Studie zufolge im Durchschnitt nach sechs Tagen wieder gesund. (Wirtschaft, 04.08.2021 - 06:33) weiterlesen...

Papier des Gesundheitsministeriums: FDP wirft Regierung Wortbruch vor. FDP-Vize Wolfgang Kubicki warf der Bundesregierung in der "Bild"-Zeitung (Mittwoch) Wortbruch vor. In Zielsetzung und Wirkung komme es einer direkten Impfpflicht gleich, wenn die Regierung nicht-geimpfte Personen vom sozialen Leben ausschließe. BERLIN - Die FDP hat Pläne des Bundesgesundheitsministeriums für weitere Corona-Vorgaben in den nächsten Monaten scharf kritisiert. (Wirtschaft, 04.08.2021 - 06:00) weiterlesen...

Fachkräfteengpass in technischen Berufen könnte zunehmen. Der Mangel an den sogenannten Mint-Arbeitskräften sei seit Jahren hoch und werde in Zukunft weiter zunehmen, heißt es in Empfehlungen des "Nationalen Mint Forums". Hinter der Abkürzung Mint verbergen sich die Begriffe: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. BERLIN - Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften warnen vor einem zunehmenden Fachkräfteengpass bei technisch-naturwissenschaftlichen Berufen - und wollen vor allem mehr Mädchen und junge Frauen dafür gewinnen. (Wirtschaft, 04.08.2021 - 06:00) weiterlesen...

Verbraucherzentralen fordern Neustart bei privater Altersvorsorge. Der Chef des Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Egal, wie die nächste Regierungskonstellation aussieht, es gibt die Chance auf einen Neustart." Erforderlich sei ein neues Angebot, das erstmalig aus Verbrauchersicht renditestark, kostenarm und wesentlich besser sei als derzeitige Riester-Angebote. BERLIN - Die Verbraucherzentralen fordern eine umfassende Reform der privaten Altersvorsorge nach der Bundestagswahl. (Boerse, 04.08.2021 - 06:00) weiterlesen...