Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

BRÜSSEL - Mehr Durchblick beim Online-Kauf, weniger Schmu mit angeblichen Rabatten und Internet-Rankings: In der Europäischen Union sind am Dienstag neue Verbraucherschutzregeln in Kraft getreten, die binnen zwei Jahren in Deutschland und den anderen EU-Staaten umgesetzt werden sollen.

07.01.2020 - 16:07:28

Neue EU-Regeln sollen Online-Käufer besser schützen. Bei ernsten Verstößen drohen Händlern dann saftige Strafen von mindestens vier Prozent ihres Jahresumsatzes.

In der Europäischen Union sind neue Verbraucherschutzregeln in Kraft getreten, die binnen zwei Jahren in Deutschland und den anderen EU-Staaten umgesetzt werden sollen.

Bei ernsten Verstößen drohen Händlern dann saftige Strafen von mindestens vier Prozent ihres Jahresumsatzes.

Die schon 2018 von der EU-Kommission beschlossene Richtlinie hatte Ende vergangenen Jahres die letzten Hürden der Gesetzgebung genommen. Die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova forderte die EU-Staaten auf, sie nun rasch und strikt anzuwenden. «Die neuen Vorschriften werden die Transparenz und Sicherheit im Online-Handel erhöhen, was im Interesse der Verbraucher liegt», erklärte sie.

Der sogenannte Neue Deal für Verbraucher ist ein Maßnahmenbündel. So sollen Käufer auf Online-Marktplätzen künftig informiert werden, ob der Verkäufer eine Firma oder eine Privatperson ist - denn bei Privatverkäufen gelten geringere Ansprüche bei Problemen oder Defekten. Bei Online-Suchen muss künftig erkennbar sein, ob ein Verkäufer für eine gute Platzierung in der Ergebnisliste gezahlt hat und nach welchen Kriterien diese zustande kam. Von Unternehmen bestellte lobende Produktkritiken werden verboten.

Bei angeblichen Rabatten oder Sonderpreisen müssen Verkäufer künftig zum Vergleich den niedrigsten Preis der vorhergehenden 30 Tage angeben. Damit soll vermieden werden, dass Preise erst hoch gesetzt werden, um dann mit dem angeblichen Rabatt Käufer anzulocken.

Die neuen Regeln sollen auch die Praxis eindämmen, dass Markenprodukte mit gleicher Aufmachung in EU-Ländern in unterschiedlicher Qualität angeboten werden. Hintergrund sind Klagen aus östlichen EU-Staaten, dass dort zum Beispiel Fischstäbchen weniger Fisch enthalten. Die nationalen Behörden sollen mehr Handhabe gegen irreführende Vermarktung bekommen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

China verbietet Plastiktüten in Läden. Die staatliche Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) verkündete am Sonntag in Peking einen schrittweisen, "ehrgeizigen Plan" zur Verringerung von Plastikmüll in den nächsten fünf Jahren. Danach dürfen ab Ende dieses Jahres in großen Metropolen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Plastiktüten mehr herausgegeben werden. Ende 2022 gilt das Verbot auch in kleineren Städten. Ende dieses Jahres werden auch Strohhalme aus Plastik landesweit verboten. PEKING - China verbietet Plastiktüten in Supermärkten und den Einsatz von Einwegprodukten aus Kunststoff in Hotels und Restaurants. (Boerse, 19.01.2020 - 18:05) weiterlesen...

China verbietet Plastiktüten in Supermärkten. Die staatliche Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) verkündete am Sonntag in Peking einen ehrgeizigen Plan zur Verringerung von Plastikmüll in den nächsten fünf Jahren. Danach dürfen ab Ende dieses Jahres in großen Metropolen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Plastiktüten mehr herausgegeben werden. Ende 2022 gilt das Verbot auch in kleineren Städten. Ende dieses Jahres werden auch schon Strohhalme aus Plastik landesweit verboten. PEKING - China verbietet Plastiktüten und andere Einwegprodukte aus Kunststoff in Supermärkten großer Städte. (Boerse, 19.01.2020 - 17:03) weiterlesen...

Klöckner: Handel wichtig für weltweite Ernährungssicherung. "Es gibt ein Menschenrecht auf Nahrung", sagte die CDU-Politikerin am Samstag am Rande einer internationalen Agrarministerministerkonferenz anlässlich der Grünen Woche in Berlin. Mehr als 60 Länder der Erde hätten aber nicht die Ressourcen, die eigene Bevölkerung zu ernähren. Daher sei der Austausch wichtig, an dem etwa auch Kleinbauern und Frauen teilhaben müssten. Beim Handel dürfe zudem nicht das Recht des Stärkeren gelten, sagte Klöckner mit Blick auf die Regeln und Streitschlichtungsinstrumente der Welthandelsorganisation WTO. BERLIN - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Bedeutung des Handels für die weltweite Ernährungssicherung betont. (Boerse, 19.01.2020 - 14:52) weiterlesen...

Amazon-Technikchef: Es wird noch lange Jobs für Menschen geben. Das gelte sowohl für die Spracherkennung als auch maschinelles Lernen insgesamt, sagte Vogels der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Innovationskonferenz DLD in München. So gebe es in der Industrieproduktion viel Wissen rund um verschiedene Prozesse, das nur Menschen hätten. MÜNCHEN - Amazons Technikchef Werner Vogels geht davon aus, dass lernende Computer noch lange auf menschliche Hilfe angewiesen sein werden. (Boerse, 19.01.2020 - 14:42) weiterlesen...

Verbraucherschützer: Supermärkte kundenfreundlich fürs Geldabheben. "Das ist im Vergleich zu vielen Banken und Sparkassen inzwischen ein wirklich kundenfreundlicher Service", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, der Deutschen Presse-Agentur. Viele Geldinstitute gingen leider dazu über, Kunden mit Gebühren aller Art zu schröpfen. Teilweise würden Geldautomaten auch wieder abgebaut. Wenn es dann einen Supermarkt oder eine Tankstelle direkt um die Ecke gebe, sei das ein kostenloses und auch sehr wohnortnahes Angebot für die Bargeldversorgung. BERLIN - Fürs Geldabheben werden Supermärkte aus Sicht der Verbraucherzentralen zusehends zu einer attraktiven Alternative zu Geldautomaten. (Boerse, 19.01.2020 - 14:33) weiterlesen...

Kostenlose Bargeldversorgung - Verbraucherschützer: Supermärkte attraktiv fürs Geldabheben. Solche Angebote haben Potenzial, finden Verbraucherschützer. Obst, Gemüse, Nudeln, 100 Euro: Wenn Kunden frisches Bargeld brauchen, nehmen es viele mittlerweile gleich beim Wocheneinkauf mit. (Wirtschaft, 19.01.2020 - 10:28) weiterlesen...