Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BRÜSSEL - Mehr als 2500 Experten haben in einem offenen Brief eine Abkehr von der bisherigen Agrarpolitik in Europa gefordert.

05.11.2019 - 05:34:24

Forscher und Umweltverbände: Intensive Landwirtschaft zerstört Umwelt. Diese habe in der EU zu einer Intensivierung der Landwirtschaft und vermehrtem Pestizideinsatz geführt, schrieben sie in einem Brief an das Europaparlament am Dienstag. Gleichzeitig habe die Artenvielfalt - etwa bei Vögeln und Insekten - in den vergangenen Jahrzehnten drastisch abgenommen. Zu den Unterstützern des Briefes zählen europäische Tierschutzorganisationen wie die European Ornithologists Union und die European Mammal Foundation.

Derzeit gehen rund 58 Milliarden Euro pro Jahr an EU-Fördergeldern in den Agrarsektor. Dies ist der größte Posten im EU-Haushalt. Die Gelder werden hauptsächlich pro Hektar ausgezahlt. Zudem gibt es Fördergelder für die Entwicklung des ländlichen Raums. Ein Teil der Zahlungen ist an Umweltvorgaben geknüpft.

Die Auflagen seien weitgehend ineffektiv und oft unzureichend überwacht, hieß es in dem Brief. Die Agrarförderung müsse grundlegend geändert werden. Kleinere Landwirtschaftsbetriebe, die nachhaltig wirtschaften, müssten stärker unterstützt werden. Fördergelder sollten zudem stärker an den Schutz und die Stärkung der Biodiversität geknüpft werden.

Das Europaparlament und die EU-Staaten diskutieren derzeit über eine Reform der EU-Agrarpolitik. Die Verhandlungen sind festgefahren. Die EU-Kommission hatte unter anderem vorgeschlagen, den Staaten mehr Freiheiten bei der Erfüllung grundsätzlicher Ziele wie Lebensmittelsicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz zu geben. Kritiker befürchten, dass dabei Klimaschutzmaßnahmen zu kurz kommen könnten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesregierung will Gelder für Raumfahrtagentur Esa kürzen. Das sieht ein Antrag der Großen Koalition vor. Über das Papier berichtete zuerst die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag). Danach soll die Esa künftig aus Deutschland jährlich bis zu 80 Millionen Euro weniger bekommen. Rein deutsche Raumfahrtprogramme sollen dagegen gut 12 Millionen Euro mehr pro Jahr erhalten. Der Bundestag entscheidet am Donnerstag über den Antrag der Regierung. Noch laufen die Verhandlungen zum Haushalt und damit auch zum Esa-Beitrag. BERLIN - Die Bundesregierung will der europäischen Raumfahrtagentur Esa die Mittel kürzen und mehr Geld für rein deutsche All-Missionen ausgeben. (Boerse, 12.11.2019 - 20:04) weiterlesen...

Trump beklagt Handelsbarrieren der EU: 'schlimmer' als China. Mit der EU sei es "sehr, sehr schwierig", sagte Trump am Dienstag in einer Ansprache vor Mitgliedern eines Wirtschaftsclubs in New York. "Die Barrieren, die sie haben, sind schrecklich, schrecklich. NEW YORK - US-Präsident Donald Trump hat Handelsbarrieren der Europäischen Union beklagt. (Wirtschaft, 12.11.2019 - 20:04) weiterlesen...

Trump stellt baldiges Handelsabkommen mit China in Aussicht. Vor dem Wirtschaftsclub von New York sprach der Präsident am Dienstag von einem bedeutsamen Teilabkommen, das möglicherweise schon bald abgeschlossen werden könnte. Konkretere Angaben zum Verlauf der Gespräche zur Beilegung des Handelskonflikts zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt machte der Präsident nicht. NEW YORK - US-Präsident Donald Trump hat die Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China gestützt. (Wirtschaft, 12.11.2019 - 19:25) weiterlesen...

Sozialisten und Linke rücken zusammen. "Es handelt sich um ein vielversprechendes, aufregendes Abkommen", sagte Sánchez am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit UP-Chef Pablo Iglesias nach der Unterzeichnung der Einigung im Parlament in Madrid. Spanien benötige eine "stabile, solide Regierung", so der 47-Jährige nach einer innigen Umarmung mit dem lange von ihm ignorierten Iglesias. MADRID - In Spanien keimt zwei Tage nach der zweiten Neuwahl in diesem Jahr ein bisschen Hoffnung: Die Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez erzielten mit dem Linksbündnis Unidas Podemos (UP) unerwartet schnell eine "Vorvereinbarung" zur Bildung einer Regierungskoalition. (Wirtschaft, 12.11.2019 - 17:40) weiterlesen...

Grundrenten-Unterstützer erhalten viel Applaus in Unionsfraktion. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verteidigte den Kompromiss am Dienstag in der Unionsfraktionssitzung in einer von mehreren Sitzungsteilnehmern als leidenschaftlich beschriebenen Rede. Sie räumte ein, bei den Verhandlungen sei nicht das herausgekommen, "was wir in CDU-pur umgesetzt hätten". Man habe aber wesentlich mehr erreicht, als noch vor wenigen Wochen absehbar gewesen sei. BERLIN - Die mit Spannung erwartete Grundrenten-Diskussion in der Unionsfraktion ist mit viel Beifall für die Verhandler in der Koalitionsrunde und ohne eine formelle Abstimmung zu Ende gegangen. (Boerse, 12.11.2019 - 17:27) weiterlesen...

Kramp-Karrenbauer verteidigt Grundrenten-Kompromiss. Es sei eine Einkommensprüfung festgelegt worden, das von der Koalitions-Arbeitsgruppe vorgelegte Konzept sei in der entscheidenden Koalitionsrunde am Sonntag nochmals verändert worden, sagte Kramp-Karrenbauer nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Sitzungsteilnehmern. Demnach stellten sich auch Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hinter den Kompromiss der Koalitionsspitzen. BERLIN - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat den intern umstrittenen Grundrenten-Kompromiss der Koalitionsspitzen vor der Unionsfraktion verteidigt. (Boerse, 12.11.2019 - 16:35) weiterlesen...