Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Flugzeugbau, Finanzierung

BRÜSSEL - Kurz vor dem Jubiläumsgipfel in London hat die Nato US-Präsident Donald Trump nach oben revidierte Zahlen zu den Verteidigungsausgaben der Alliierten präsentiert.

29.11.2019 - 14:48:41

Nato präsentiert Trump vor Gipfel neue Milliardenzahlen. Nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird sich die Summe der Mehrausgaben der europäischen Nato-Staaten und Kanadas von Anfang 2016 bis Ende 2020 auf 130 Milliarden US-Dollar (118 Mrd Euro) belaufen. Bis Ende 2024 sollen es sogar rund 400 Milliarden Dollar sein.

Zuvor hatten die Angaben noch niedriger gelegen - es war die Rede gewesen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar bis Ende 2020. In diesem Jahr werden die Verteidigungsausgaben der europäischen Bündnispartner und Kanadas nach aktuellen Schätzungen um 4,6 Prozent wachsen, wie Stoltenberg am Freitag in Brüssel sagte.

Einen großen Teil trägt dazu Deutschland bei. Die Bundesregierung hatte der Nato zuletzt den größten Anstieg der Verteidigungsausgaben seit Jahrzehnten gemeldet. Sie rechnet nach revidierten Zahlen vom Freitag mit für das Bündnis relevanten Ausgaben in Höhe von 47,88 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Zunahme um rund 5,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2018 (rund 12 Prozent) und dürfte einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 1,38 Prozent entsprechen. Einen solchen Anstieg hat es zumindest seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gegeben. 2018 lag die BIP-Quote nach jüngsten Zahlen lediglich bei 1,24 Prozent.

Mit den neuen Zahlen hofft die Nato, beim Jubiläumsgipfel neuen Streit verhindern zu können. US-Präsident Trump beklagt seit langem eine unfaire Lastenteilung in der Nato und attackiert vor allem Deutschland wegen des vergleichsweise niedrigen Anteils seiner Verteidigungsausgaben am Staatsetat. Bei einem Nato-Gipfel im Sommer 2018 hatte Trump sogar einen Austritt der USA aus dem Bündnis nicht ausgeschlossen, sollten nicht alle Bündnispartner sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung ausgeben.

Zu dem zweitägigen Nato-Gipfel werden am Dienstag alle 29 Staats- und Regierungschefs in London erwartet. Bei dem Treffen soll eigentlich das 70-jährige Bestehen des Militärbündnisses gefeiert werden. Der Gipfel wird allerdings von Ärger über Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron überschattet. Dieser hatte das Bündnis jüngst als hirntot bezeichnet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Führen Zeitdruck und volle Straßen zu Aggressivität ?. Viele Fachleute machen zunehmenden Zeitdruck und Stress durch immer vollere Fahrbahnen für aggressive Verhaltensweisen wie Rasen, Drängeln oder Drohen verantwortlich. GOSLAR - Die Aggressivität im Straßenverkehr ist ein zentrales Thema, mit dem sich in diesem Jahr der Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) befasst. (Boerse, 27.01.2020 - 06:40) weiterlesen...

Hunderttausende verbinden beides. Seit 1994 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Damals waren es noch 262 000. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Linken-Anfrage, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die jüngste Zahl stammt aus dem Jahr 2018. BERLIN - Hunderttausende Menschen in Deutschland gehen einem normalen Job nach und sich gleichzeitig noch selbstständig: So hatten zuletzt rund 764 000 Erwerbstätige neben ihrer Selbstständigkeit noch eine abhängige Beschäftigung. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 06:32) weiterlesen...

China ist zweitgrößter Rüstungsproduzent der Erde. Chinesische Unternehmen stellten zwar weniger Rüstungsgüter als US-Konzerne her, dafür aber mehr als die gesamte Rüstungsindustrie Russlands, teilten die Friedensforscher in einer am Montag veröffentlichten Analyse mit. Es handelt sich um die erste umfassende Schätzung des chinesischen Waffensektors durch Sipri - bislang hatte das Institut mangels transparenter Daten aus der Volksrepublik auf eine Einordnung von Chinas Rüstungsunternehmen im globalen Vergleich verzichtet. STOCKHOLM - China produziert mehr Rüstungsgüter als jedes andere Land der Erde außer den USA - zu dieser Einschätzung kommt das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. (Boerse, 27.01.2020 - 06:31) weiterlesen...

Trumps Team stellt ausführliche Impeachment-Verteidigung vor. Am Samstag hatte Trumps Team im Senat zunächst nur eine zweistündige Präsentation geliefert. Nun soll die detaillierte Verteidigungslinie folgen. Dabei stellen die Verteidiger auch die verfassungsrechtliche Grundlage der Vorwürfe in Frage: Einer von ihnen, der Staranwalt Alan Dershowitz, argumentierte am Sonntag, die Anklagepunkte der Demokraten seien für eine mögliche Amtsenthebung gar nicht anwendbar. WASHINGTON - Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Donald Trump wollen die Verteidiger an diesem Montag ihre ausführliche Argumentation vorstellen. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 06:31) weiterlesen...

VIRUS/Angst vor Coronavirus: Mongolei schließt Grenze zu China. PEKING - Aus Angst vor einer Einschleppung des neuen Coronavirus hat die Mongolei ihre Grenzen zu China geschlossen. Grenzübergänge sollen ab Montag für Fahrzeuge und Fußgänger geschlossen bleiben, wie die mongolische Nachrichtenagentur Montsame berichtete. Bislang gibt es demnach keine bestätigte Infektion mit der neuen Lungenkrankheit in der Mongolei. Da das Land als Nachbar Chinas jedoch einem hohen Risiko ausgesetzt sei, sollen alle Bildungseinrichtungen nach Anweisung der Regierung und des Parlaments bis zum 2. März geschlossen bleiben. VIRUS/Angst vor Coronavirus: Mongolei schließt Grenze zu China (Wirtschaft, 27.01.2020 - 06:29) weiterlesen...

Trump stellt Israels Spitzenpolitikern seinen Nahost-Plan vor. Der rechtskonservative Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Herausforderer Benny Gantz vom Mitte-Bündnis Blau-Weiß reisten am Sonntag zu getrennten Treffen nach Washington. Netanjahu sprach vor seiner Abreise von einer historischen Gelegenheit, Gantz von "schicksalshaften Zeiten". TEL AVIV/WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will Israels Spitzenpolitikern am Montag die Grundzüge seines Nahost-Plans vorstellen. (Wirtschaft, 27.01.2020 - 05:46) weiterlesen...