Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Getränke

BRÜSSEL - Die Kartoffelbranche im frittenverliebten Belgien hat im Corona-Jahr 2020 deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

23.04.2021 - 05:57:30

Corona-Krise trifft Kartoffelbranche in Frittenland Belgien. Statt wie geplant 5,6 Millionen Tonnen Kartoffeln seien in dem Jahr nur 5,08 Millionen Tonnen verarbeitet worden geworden, teilte Romain Cools vom Verband der kartoffelverarbeitenden Industrie (Belgapom) mit. 2019 waren es noch 5,4 Millionen Tonnen gewesen.

Die Investitionen in die Branche gingen Belgapom zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent zurück. 16,5 Prozent weniger Menschen als 2019 arbeiteten in der Branche. Die Exporte der belgischen Betriebe seien um rund zehn Prozent zurückgegangen sagte Cools. Belgien ist Branchenangaben zufolge der weltgrößte Exporteur von tiefgekühlten Kartoffelprodukten wie Pommes frites.

Für Aufsehen hatte ein Aufruf von Romain Cools im April 2020 an die Belgier gesorgt, zweimal statt einmal pro Woche Fritten zu essen. Weil vor allem Exporte ausblieben, blieben Bauern damals auf ihren Kartoffeln sitzen und die Kühlkammern waren randvoll. Ein Jahr danach ist Cools sicher: "Der Aufruf und das Medieninteresse hatten einen positiven Effekt auf die Verkaufszahlen."

Die berühmten belgischen Frittenbuden wurden von der Krise dagegen weniger kalt erwischt als verarbeitende Industrie und Exporteure. Er tue sich schwer damit, sie als Opfer zu bezeichnen, sagte Bernard Lefèvre, Vorsitzender des nationalen Dachverbands der Frittenbuden-Betreiber Navefri. Denn in der "großen Familie" der Gastronomie hätten die Frittenbuden zumindest durchgehend die Möglichkeit gehabt, etwas zu verkaufen. Umsatzeinbußen von 20 bis hin zu 80 Prozent habe es aber dennoch gegeben, von Touristen abhängige Buden in den Großstädten seien stärker betroffen gewesen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wasser in den Wein? EU-Kommission weist angebliche Pläne zurück. Es gebe keinen solchen Vorschlag der Kommission, sagte ein Sprecher am Dienstag in Brüssel. BRÜSSEL - Kein Wasser in den Wein: Die EU-Kommission hat Befürchtungen aus Italien zurückgewiesen, sie wolle die Verdünnung von Wein zur Senkung des Alkoholgehalts fördern. (Boerse, 11.05.2021 - 16:15) weiterlesen...

Fairtrade-Pionier Gepa kann in Corona-Krise Umsatz halten. Zweistellige Absatzrückgänge bei Weltläden und Aktionsgruppen seien durch verstärkte Verkäufe über den Lebensmittel- und Naturkosthandel sowie im Online-Shop ausgeglichen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. 2020 habe beim Großhandelsumsatz sogar ein kleines Plus von rund 0,5 Prozent auf 81,1 Millionen Euro gestanden. Für die Hälfte seiner Mitarbeiter hatte das Handelshaus zeitweise Kurzarbeit eingeführt. WUPPERTAL - Das auf fairen Handel spezialisierte, kirchennahe Handelshaus Gepa hat in der Corona-Krise seinen Umsatz gehalten. (Boerse, 11.05.2021 - 15:19) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: BofA startet Deliveroo mit 'Buy' - Ziel 335 Pence. Der Markt für Essens- und vor allem Lebensmittellieferungen stecke noch in den Kinderschuhen, schrieb Analyst Adrien de Saint Hilaire in einer am Dienstag vorliegenden Studie. NEW YORK - Die US-Investmentbank Bank of America (BofA) hat die Bewertung der Papiere von Deliveroo bei einem Kursziel von 335 Pence mit "Buy" aufgenommen. (Boerse, 11.05.2021 - 14:29) weiterlesen...

AKTIEN IM FOKUS: Corona-Profiteure unter Druck - Krisenverlierer Fraport steigt. Neben sinkenden Infektionszahlen führten Börsianer auch steigende Inflationserwartungen an, die vor allem Papiere aus dem Technologiesektor belasten könnten. Aktien des Corona-Verlierers Fraport stiegen dagegen auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Der Flughafenbetreiber fuhr im ersten Quartal überraschend einen operativen Gewinn ein. FRANKFURT - Die Aktien der Profiteure der Coronakrise sind am Dienstag unter Druck geblieben. (Boerse, 11.05.2021 - 11:29) weiterlesen...

Deutsches Brot in Großbritannien immer gefragter. "Nicht nur die Einwanderung aus Mittel- und Osteuropa in den letzten Jahrzehnten hat einen Nachfrageschub erzeugt, auch viele britische Konsumenten wissen mittlerweile die Vielfalt des Angebotes von unterschiedlichen Backwaren zu schätzen", sagte der Chef der deutsch-britischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in London, Ulrich Hoppe, der Deutschen Presse-Agentur. LONDON - Deutsches Brot wird in Großbritannien immer beliebter. (Boerse, 11.05.2021 - 05:54) weiterlesen...

Frankreichs Premier: Sind dabei, Corona-Krise dauerhaft zu überwinden. In den Außenbereichen der Restaurants und Cafés werde es eine Begrenzung auf 50 Prozent der Kapazität geben, kündigte er in einem Interview mit der Zeitung "Le Parisien" an, das Montagabend online veröffentlicht wurde. Es seien maximal sechs Personen pro Tisch erlaubt. Im Kino oder bei einer Live-Veranstaltung dürfe nur jeder dritte Platz besetzt werden, pro Saal gelte eine Obergrenze von 800 Menschen. PARIS - Frankreichs Premier Jean Castex hat die Regeln für die geplanten Corona-Lockerungen Mitte Mai präzisiert. (Wirtschaft, 10.05.2021 - 21:33) weiterlesen...