Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Chemie, Spanien

BRÜSSEL - Die EU-Kommission will mit strengeren Vorschriften und mehr Investitionen in Forschung stärker gegen giftige Chemikalien in der Umwelt vorgehen.

09.07.2020 - 17:03:28

EU-Kommission: Härtere Verbote für Chemikalien in Alltagsprodukten. Nötig sei null Toleranz gegenüber gefährlichen Stoffe in Alltagsprodukten und Umwelt, sagte EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius am Donnerstag im Plenum des Europaparlaments in Brüssel. Die EU müsse bei der Lieferung wichtiger Chemikalien außerdem autonom werden und Produktionen wieder in den Mitgliedstaaten ansiedeln, so Sinkevicius.

Die EU-Kommission will ihre sogenannte "Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit" im Herbst vorstellen und gegen Ende des Jahres annehmen. Diese ist Teil des sogenannten europäischen "Green Deal".

Bereits geltende Gesetzgebung müsse härter kontrolliert werden, betonte der Umweltkommissar. Giftige Substanzen müssten bereits in der Produktionskette aufgedeckt werden. Die Arbeiten an der Strategie liefen noch, so Sinkevicius. Er kündigte mehr Details für einen späteren Zeitpunkt an.

Der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold forderte während der Debatte einen "Paradigmenwechsel für unsere Gesundheit, eine giftfreie Umwelt und die Chemiewende". Eine nachhaltige Chemiepolitik sei eine Chance für die europäische Industrie, in zukunftssichere und krisenfeste Technologien zu investieren, so Giegold.

Künftig sollen nach Ansicht der Europaparlamentarier ganze Stoffgruppen wie das Umwelthormon Bisphenol verboten werden können und nicht mehr nur einzelne Stoffe wie das als besonders besorgniserregend eingestufte Bisphenol A. Der Stoff wird in der Kunststoff-Produktion verwendet und ist in Alltagsprodukten wie Trinkflaschen, Konservendosen oder auch Kassenzetteln aus Thermopapier oder Lebensmittelverpackungen enthalten.

In einer entsprechenden Resolution wollen die EU-Abgeordneten die Kommission unter anderem auffordern, das europäische Chemikaliengesetz REACH zu verschärfen. Das Ergebnis der Abstimmung wird für Freitagabend erwartet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Söder: RKI soll vor Ausweisung neuer Corona-Risikogebiete vorwarnen. Derzeit würden neue Gebiete quasi über Nacht benannt, sagte Söder am Dienstag nach einer Schaltkonferenz der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Da wäre aber eine Vorwarnung extrem wichtig, sagte der CSU-Chef, er sprach von einem Zeitraum von etwa zwei Tagen. BERLIN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert vom Robert Koch-Institut künftig eine rechtzeitige Vorwarnung vor der Ausweisung neuer internationaler Corona-Risikogebiete. (Wirtschaft, 29.09.2020 - 18:03) weiterlesen...

Pestizid-Verbreitung über die Luft ist besorgniserregend. "Wir wissen überhaupt noch nicht, wie dieser Cocktail aus verschiedenen Pflanzenschutzmitteln am Ende wirkt", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin anlässlich der Vorstellung einer von Bio- und Umweltorganisationen erstellten Studie. Dies sei besorgniserregend für den Ökolandbau und die Natur. Um gegenzusteuern, solle unter anderem bei der Zulassung von Stoffen und einem deutlich reduzierten Pestizid-Einsatz angesetzt werden. BERLIN - Die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft weit über behandelte Äcker hinaus muss aus Sicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze dringend eingedämmt werden. (Boerse, 29.09.2020 - 13:54) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt Brenntag auf 'Kaufen'. Analyst Thomas Maul begründete dies in einer am Dienstag vorliegenden Studie mit höheren Gewinnschätzungen sowie einer niedrigeren Risikokomponente. Er rechnet mit einem soliden dritten Quartal des Chemikalienhändlers. Die für November angekündigten Details zum "Project Brenntag" könnten für positive Kursimpulse sorgen. FRANKFURT - Die DZ Bank hat Brenntag von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und den fairen Wert je Aktie von 53 auf 66 Euro angehoben. (Boerse, 29.09.2020 - 13:51) weiterlesen...

Schulze: Pestizid-Verbreitung über die Luft besorgniserregend. Dies sei besorgniserregend für den Ökolandbau und die Natur, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Berlin anlässlich der Vorstellung einer von Bio- und Umweltorganisationen erstellten Studie. "Wir wissen überhaupt noch nicht, wie dieser Cocktail aus verschiedenen Pflanzenschutzmitteln am Ende wirkt." Um eine Verbreitung kritischer Substanzen einzudämmen, könne unter anderem bei der Zulassung und einem deutlich reduzierten Pestizid-Einsatz angesetzt werden. BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze dringt auf Maßnahmen gegen die Verbreitung von Pestiziden über die Luft. (Boerse, 29.09.2020 - 12:13) weiterlesen...

Aktien Europa: Ernüchterung nach starkem Wochenauftakt. Der EuroStoxx 50 fiel am Dienstag um 0,38 Prozent auf 4824,65 Punkte, während der britische FTSE 100 um 0,73 Prozent auf 5884,82 Zähler nachgab. PARIS/LONDON - Nach dem starken Wochenauftakt ist an Europas Börsen wieder etwas Ernüchterung eingekehrt. (Boerse, 29.09.2020 - 11:59) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS: Covestro fest - Mainfirst: Preise im September kräftig gestiegen. Sie kletterten auf Tradegate um gut ein Prozent auf 45,50 Euro im Vergleich zum Xetra-Schluss am Vortag. Vor gut einer Woche war die Aktie mit 48,82 Euro auf den höchsten Kurs seit Mai vergangenen Jahres gestiegen. FRANKFURT - Ein positiver Kommentar der Investmentbank Mainfirst hat den Aktien von Covestro am Dienstag Rückenwind verliehen. (Boerse, 29.09.2020 - 09:00) weiterlesen...