Haushalt, Steuern

BRÜSSEL - Die EU-Kommission fördert mit knapp 1,8 Millionen Euro den von 16 Nachrichtenagenturen geplanten Aufbau eines europäischen Newsrooms in Brüssel.

29.11.2021 - 16:28:02

Nachrichtenagenturen bekommen EU-Mittel für europäischen Newsroom. "Dieser erste gesamteuropäische Newsroom wird es Journalisten ermöglichen, gemeinsam über EU-Angelegenheiten zu berichten und den Geist der Zusammenarbeit in der Heimat zu fördern", sagte der zuständige EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am Montag beim European News Media Forum in Brüssel.

Die für die Stärkung von Pressefreiheit und Medienpluralismus zuständige Vize-Präsidentin Vera Jourova erklärte: "Ich bin fest davon überzeugt, dass Medien durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärker sind." Als ein Beispiel nannte sie die Recherchen zu den "Pandora Papers" zu von Politikern und Prominenten versteckten Geldern in Steueroasen. "Ich glaube auch, dass solche Netzwerke und Solidarität die Einmischung von Staaten erschweren", ergänzte Jourova.

Nach Kommissionsangaben sollen mit dem Fördergeld unter anderem Weiterbildungsangebote in dem Newsroom und eine neue mehrsprachige Website mit ausgewählten Texten der Nachrichtenagenturen zu EU-Themen finanziert werden. Koordiniert wird das Projekt von der Deutschen Presse-Agentur mit Technik und Nachrichtenfeeds. "Beim ENR-Konzept ist uns besonders wichtig, dass sich alle Partner zum freien, unabhängigen Journalismus bekennen", sagte Kropsch.

Die Umsetzung des Projekts wird bereits im Januar beginnen. Der operative Betrieb des Newsrooms soll dann gegen Mitte des kommenden Jahres starten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schuldenschnitt von 80 Prozent für Puerto Rico vereinbart. Die zuständige Richterin segnete den sogenannten Anpassungsplan ab, mit dem die Schulden des US-Außengebiets um rund 80 Prozent gesenkt werden, wie das vom US-Kongress eingesetzte Kontrollgremium FOMBPR am Dienstag auf Twitter mitteilte. Puerto Rico spare damit mehr als 50 Milliarden Dollar (rund 44 Milliarden Euro) an Schuldendienstzahlungen. Die Forderungen der Gläubiger würden von 33 Milliarden Dollar auf gut 7,4 Milliarden reduziert, erklärte FOMBPR-Chefin Natalie Jaresko. SAN JUAN - Knapp fünf Jahre, nachdem Puerto Rico eine Art Staatsbankrott erklärt hat, ist eine Vereinbarung über einen deutlichen Schuldenschnitt erzielt worden. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 06:00) weiterlesen...

KORREKTUR/Ministerium: Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfe IV starten. (Berichtigt wird in der Meldung vom 17. Januar 2022, 14.42 Uhr, im vorletzten Satz, dass der Bezugsmonat der jeweilige Vergleichsmonat im Jahr 2019 ist.) KORREKTUR/Ministerium: Abschlagszahlungen für Überbrückungshilfe IV starten (Wirtschaft, 18.01.2022 - 13:42) weiterlesen...

Hotels auf Mallorca sollen grüner werden. Das kündigte die regionale Regierungschefin Francina Armengol an, wie die "Mallorca Zeitung" am Dienstag berichtete. "Die Balearen werden die erste Tourismusregion weltweit mit einer Kreislaufwirtschaft sein", sagte Armengol. PALMA - Die Hotelbranche auf Mallorca soll die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter verbessern und umweltfreundlicher werden. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 11:04) weiterlesen...

Schweinehalter: Verzögerung von Corona-Hilfen gefährdet Betriebe. Das Geld müsse endlich auf den Höfen ankommen, kritisierte der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Torsten Staack, laut einem Bericht des NDR vom Dienstag. Oft hake es bei der Bewilligung der staatlichen Unterstützung - dies habe in etlichen Fällen ein finanzielles Desaster für die Schweinemäster zur Folge. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen gerieten derzeit in Existenznot. DAMME - In vielen Landwirtschaftsbetrieben mit Tierhaltung steigt nach Darstellung der Branche der wirtschaftliche Druck wegen verzögerter Corona-Hilfen. (Boerse, 18.01.2022 - 11:03) weiterlesen...

Weil: Bund muss im Standortwettbewerb um Zellwerke aktiver werden. In Anbetracht der Förderprogramme einiger anderer Länder müsse Berlin nachziehen. "Mein dringender Rat an die Bundespolitik ist, dass Deutschland mithalten sollte", sagte der SPD-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). HANNOVER/FRANKFURT - Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil hat den Bund abermals aufgefordert, im europaweiten Wettbewerb um neue Standorte für Auto-Batteriezellwerke mehr Initiative zu zeigen. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 10:33) weiterlesen...

Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. "Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag in einer Mitteilung. BERLIN - Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 09:04) weiterlesen...