Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BRÜSSEL - Deutschland darf den Ferienflieger Condor mit einer staatlichen Beihilfe von 525,3 Millionen Euro unterstützen.

27.07.2021 - 12:10:02

EU-Kommission erlaubt 525-Millionen-Beihilfe für Ferienflieger Condor. Die Genehmigung ist auf mehrere Entscheidungen der EU-Kommission zurückzuführen und betrifft den Angaben zufolge zwei Maßnahmen, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Zum einen handelt es sich um 204,1 Millionen Euro zur Entschädigung von Condor für in der Corona-Pandemie erlittenen Schaden und zum anderen um 321,2 Millionen Euro, um eine Restrukturierung der Airline zu unterstützen. Den Angaben zufolge fliegt Condor an 126 Ziele weltweit.

geklagt. Den Angaben zufolge fliegt Condor an 126 Ziele weltweit.

Die EU-Kommission ist die oberste Wettbewerbshüterin im Staatenblock und prüft, ob unfaire Vorteile für Unternehmen durch Staatshilfen entstehen können. Man vertrete die Auffassung, dass die Pandemie als außergewöhnliches Ereignis außergewöhnliche Interventionen rechtfertige, heißt es in der Mitteilung vom Dienstag.

Konkret sieht die frisch genehmigte Beihilfe ein Darlehen von 144,1 Millionen Euro als Kompensation für Einbußen zwischen dem 17. März und dem 31. Dezember 2020 vor. Zudem gibt es 60 Millionen in Form einer Abschreibung auf einen Teil der bestehenden Kredite als Ausgleich für Schäden, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai dieses Jahres entstanden sind. Darüber hinaus darf Deutschland Condor in Form von zwei weiteren Abschreibungen in Höhe von 90 und 20,2 Millionen unterstützen, die Teil des im Oktober 2019 gestarteten Restrukturierungsplans in Höhe von 321,2 Millionen Euro sind.

Auch wenn viele Regierungen ihre nationalen Fluggesellschaften in der Corona-Krise mit kräftigen Finanzspritzen vor dem Aus retteten, ist der Fall Condor etwas anders gelagert: Der deutsche Staat hatte die Airline bereits 2019 mit einem KfW-Kredit gerettet, nachdem der damalige Mutterkonzern Thomas Cook in die Pleite gerutscht war. In einem Schutzschirmverfahren wurde Condor saniert, und Anfang 2020 stand mit der LOT-Mutter PGL ein Investor bereit. Doch nach dem Ausbruch der Pandemie sprangen die Polen ab - und Condor benötigte erneut staatliche Hilfe.

Im Mai hatte Condor dann einen neuen Investor gefunden, die verbliebenen 4050 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben, hieß es. Condor hatte im vergangenen Jahr die drohende Insolvenz abgewendet und zum 1. Dezember 2020 das Schutzschirmverfahren verlassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nachtzug Paris-München-Wien nimmt ab Mitte Dezember wieder Fahrt auf. PARIS - Zwischen Paris, München und Wien gibt es vom 13. Dezember an nach vielen Jahren der Unterbrechung wieder eine Nachtzugverbindung. Die beteiligten Bahnen stellten am Dienstag den Fahrplan und die Zusammenstellung des Zuges vor, der für die Strecke rund 14 Stunden benötigt. Wie die SNCF in Paris mitteilte, fährt der Zug dreimal in der Woche und hält unter anderem in Straßburg, Karlsruhe, München-Ost und Rosenheim. Der Zug besteht aus sieben Waggons mit 360 Plätzen. Es gibt Sitzwagen, Liegewagen und Schlafwagen. Der Zug wird von der französischen, österreichischen und deutschen Bahn gemeinsam betrieben, eingesetzt werden ÖBB-Nightjet-Wagen. Plätze können ab sofort gebucht werden. Nachtzug Paris-München-Wien nimmt ab Mitte Dezember wieder Fahrt auf (Boerse, 28.09.2021 - 18:07) weiterlesen...

Termin für Airbus-Konzernumbau verschoben. HAMBURG - Der ursprüngliche Umsetzungstermin für den Konzernumbau bei Airbus ist nach Gewerkschaftsangaben vom Tisch. Arbeitgeber und die IG Metall hätten sich in ihrer dritten Verhandlungsrunde darauf verständigt, den Termin für Änderungen bei Airbus Operations und Premium Aerotec am 1. Januar 2022 zunächst zurückzustellen, sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Stattdessen hätten die Verhandlungspartner verabredet, ein Gesamtpaket zur Lösung aller Themen zu schnüren. Das betreffe die Bereiche Abspaltung, mögliche Investoren und Standorte. Termin für Airbus-Konzernumbau verschoben (Boerse, 28.09.2021 - 17:43) weiterlesen...

Corona-Krise belastet deutsche Flughäfen weiterhin schwer. Nach wie vor seien etwa 15 Prozent aller Arbeitsplätze an den jeweiligen Standorten gefährdet, etwa 10 Prozent seien bereits weitgehend sozialverträglich abgebaut worden, teilte der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) am Dienstag mit. "Leider sind auch unsere Zahlen für 2021 so, dass man sieht, dass wir immer noch in arger wirtschaftlicher Bedrängnis sind", sagte ADV-Präsident Stefan Schulte nach einer Tagung der Branche am Hauptstadtflughafen BER. SCHÖNEFELD - Trotz steigender Passagierzahlen bleibt die wirtschaftliche Lage an deutschen Flughäfen angespannt. (Boerse, 28.09.2021 - 16:52) weiterlesen...

WDH: Deutsche Flughäfen auch 2021 mit hohen Verlusten (Im 1. (Boerse, 28.09.2021 - 16:07) weiterlesen...

Deutsche Flughäfen auch 2021 mit hohen Verlusten. Für das laufende Jahr rechnet der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) mit einem operativen Gesamtverlust aller Standorte von rund 1,5 Milliarden Euro, wie Verbandspräsident Stefan Schulte am Dienstag in Schönefeld sagte. Am dortigen Hauptstadtflughafen BER war die Branche zwei Tage lang zu einer Tagung zusammengekommen. 2021 hatte der Verlust aufgrund der eingebrochenen Fluggastzahlen in der Corona-Krise bei 2,1 Milliarden Euro gelegen. SCHÖNEFELD - Die wirtschaftliche Lage an den deutschen Flughäfen bleibt trotz gestiegener Passagierzahlen im Sommer angespannt. (Boerse, 28.09.2021 - 15:45) weiterlesen...

Brexit und die Kraftstoffkrise - 'Lord Voldemort britischer Politik'. Die Kraftstoffkrise in Großbritannien dominierte auch am Dienstag die Schlagzeilen in dem Land. LONDON - Kilometerlange Staus an Tankstellen und verzweifelte Menschen, die nicht an ihren Arbeitsplatz oder nach Hause kommen. (Boerse, 28.09.2021 - 15:36) weiterlesen...