Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Einzelhandel, Konsumgüter

BRÜSSEL - Der Verbraucherschutz bei Internet-Einkäufen und auf dem Markt für Konsumentenkredite soll nach dem Willen der EU-Kommission deutlich gestärkt werden.

30.06.2021 - 13:22:30

Einkaufen auf Pump: Brüssel will Verbraucherschutz stärken. Nach am Mittwoch in Brüssel präsentierten Vorschlägen könnten Online-Händler künftig eine größere Verantwortung für die von ihnen verkauften Produkte tragen. Über neue Vorschriften soll beispielsweise sicherstellt werden, dass gefährliche Produkte vom Markt zurückgerufen werden. Zudem will die Kommission Gefahren angehen, die von neuen technischen Produkten wie drahtlosen Kopfhörern ausgehen könnten. Dazu zählen zum Beispiel Cybersicherheitsrisiken.

Bei dem Vorschlag zu Konsumentenkreditverträgen geht es darum, dass bestehende Schutzregeln in Zukunft auch für Kredite unter 200 Euro sowie für Leasingverträge und Überziehungskredite gelten sollen. Zudem ist unter anderem geplant, die Informationspflichten für Anbieter zu verschärfen. Die Mitgliedstaaten sollen sich darüber hinaus verpflichten, Obergrenzen für Zinsen und die Gesamtkosten des Kredits festzulegen.

"Wir werden den Marktteilnehmern mehr Verantwortung übertragen und es für betrügerische Akteure schwieriger machen, sich hinter kompliziertem Rechtsjargon zu verstecken", kommentierte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova. Justizkommissar Didier Reynders verwies darauf, dass die Digitalisierung durch die Corona-Pandemie noch einmal beschleunigt worden sei und zu einem Anstieg des Online-Shopping und zu einer Veränderung des Finanzsektors geführt habe.

Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) wurden allein in Deutschland im Jahr 2020 rund 6,7 Millionen neue Ratenkreditverträge abgeschlossen. Die Summe der Konsumentenkredite belief sich demnach auf 235 Milliarden Euro. Der vzbv fordert bereits seit längerem Reformen. Über die Pläne der Kommission müssen nun die Mitgliedstaaten und das Europaparlament beraten. Sie entscheiden dann darüber, ob die bestehenden EU-Richtlinien wie vorgeschlagen angepasst werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Netzagentur verhängt höhere Bußgelder wegen verbotener Telefonwerbung. Damit sind die Strafen für Werbegespräche ohne vorherige Zustimmung des Angerufenen gut doppelt so hoch ausgefallen wie im gleichen Vorjahreszeitraum mit 516 000 Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Verbraucher-Radar der Behörde hervorgeht. Mehr als die Hälfte der bisher im diesem Jahr verhängten Summe entfällt auf zwei Verfahren mit Geldbußen von 260 000 beziehungsweise 250 000 Euro. Die Strafen sind aber noch nicht rechtskräftig. BONN - Die Bundesnetzagentur hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Bußgelder für unerlaubte Werbeanrufe in Höhe von 1,07 Millionen Euro verhängt. (Boerse, 23.07.2021 - 14:30) weiterlesen...

Kartellamt prüft Anmeldepflicht von Facebooks Kustomer-Deal. Dabei geht es um die im vergangenen Herbst angekündigte Übernahme des Start-ups Kustomer, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die 2015 gegründete Firma mit Sitz in New York stellt Plattformen für Kundenservice und sogenannte Chatbots bereit, die Kundenanfragen automatisiert beantworten können sollen. BONN - Das Bundeskartellamt prüft in einem weiteren Verfahren gegen Facebook , ob ein geplanter Zukauf des Online-Netzwerks auch in seinen Geltungsbereich fällt. (Boerse, 23.07.2021 - 14:08) weiterlesen...

Niedersachsens Regierung erwägt Anpassung der Corona-Regeln vor MPK. Einerseits solle vermieden werden, dass mit steigenden Inzidenzwerten bald Bereiche von Einschränkungen betroffen sind, "die mit der Entwicklung des Infektionsgeschehens gar nichts zu tun haben", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Kathrin Riggert am Freitag in Hannover. Andererseits müsse auf die in manchen Regionen mit "besorgniserregendem Tempo" ansteigenden Infektionszahlen reagiert werden. HANNOVER - Niedersachsens Landesregierung erwägt, die Corona-Regeln noch vor dem nächsten Treffen der Ministerpräsidenten anzupassen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 13:03) weiterlesen...

London nimmt Lebensmittelhandel von Isolationspflicht aus. Hintergrund sind Personalengpässe und mancherorts leere Supermarktregale. Die Regierung teilte am späten Donnerstagabend mit, dass Mitarbeiter in Lebensmittel-Verteilzentren nun von der Pflicht zur Selbstisolation ausgenommen seien und stattdessen regelmäßige Coronatests durchführen. LONDON - Die britische Regierung hat kurzfristig Ausnahmeregelungen für Mitarbeiter im Lebensmittelhandel eingeführt, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten. (Boerse, 23.07.2021 - 09:35) weiterlesen...

Britischer Einzelhandel profitiert von Fußball-EM. Gegenüber dem Vormonat lagen die Erlöse 0,5 Prozent höher, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten hingegen einen leichten Rückgang erwartet. Ihr Niveau von vor der Corona-Krise überschritten die Umsätze um 9,5 Prozent. LONDON - Die britischen Einzelhändler haben ihre Umsätze im Juni gesteigert. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 08:27) weiterlesen...

Verdi setzt Warnstreiks im Einzelhandel fort. Im Thüringens Landeshauptstadt Erfurt nahmen rund 200 Beschäftigte aus 11 verschiedenen Märkten an einer Demonstration teil, wie Matthias Adorf, Fachsekretär Handel bei Verdi in Thüringen sagte. In Seeburg am Süßen See in Sachsen-Anhalt kamen zudem 60 Beschäftigte aus dem Bundesland zu einer Kundgebung zusammen. ERFURT/SEEBURG - Mit Versammlungen in Thüringen und Sachsen-Anhalt hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag ihre Warnstreikaktionen im Tarifkonflikt des Einzelhandels in den beiden Ländern sowie Sachsen fortgesetzt. (Boerse, 22.07.2021 - 14:34) weiterlesen...