Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

BRÜSSEL - Der Chef des Umweltausschusses im Europaparlament fordert eine Verschärfung des EU-Klimaziels für 2030 unter deutscher Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr.

29.06.2020 - 14:42:24

Umweltpolitiker: Deutschland muss scharfes EU-Klimaziel durchsetzen. "Wir brauchen eine starke Präsidentschaft, um diese Einigung zustande zu bringen", sagte der parteilose Franzose Pascal Canfin am Montag. Bundeskanzlerin Angela Merkel müsse die entscheidende Bewegung bringen.

Eine Senkung der Treibhausgase um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 wäre Canfin zufolge eine annehmbare Kompromisslinie. Bisher gilt, dass die EU bis 2030 ihre Treibhausgase um 40 Prozent unter den Wert von 1990 drücken will. Merkel hat Unterstützung für eine Minderung um 50 bis 55 Prozent signalisiert, will aber auch eine neue Lastenteilung in Europa. Im Europaparlament werden bis zu 65 Prozent Minus diskutiert.

Deutschland übernimmt zum 1. Juli für sechs Monate den Vorsitz der 27 EU-Staaten. Die Erwartungen sind gewaltig. In der Zeit sollen nicht nur der nächste EU-Haushalt und ein riesiger Corona-Wiederaufbauplan beschlossen werden, sondern ein Handelsabkommen mit Großbritannien geschlossen und die Weichen für mehr Klimaschutz und Digitalisierung gestellt werden.

Von allen Seiten prasseln Forderungen auf Merkel ein. So forderte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Weichen für mehr Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stellen. Der Verband der Chemischen Industrie drängte die Bundesregierung, die EU-Staaten wieder zum konstruktiven Miteinander zu bringen.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend appellierte an die Bundesregierung, sich für mehr Jugendaustausch einzusetzen. Der Verband Transfair - Fairtrade Deutschland fordert, Europa fairer und nachhaltiger zu machen, unter anderem durch bessere Einhaltung der Menschenrechte und fairer Bedingungen entlang der Lieferketten. Deutschland solle mit einem starken Lieferkettengesetz Vorbild für die EU sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Twitter sperrt Konten von rechtsextremen Identitären. Seit Freitag sind unter anderem die Profile des deutschen Ablegers der Identitären Bewegung (IB) und der Account des prominenten österreichischen Aktivisten Martin Sellner nicht mehr zugänglich. Betroffen waren nach Angaben der Gruppe auch Twitter-Konten in Frankreich, Italien, Dänemark und Großbritannien. BERLIN - Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat Konten der rechtsextremen Identitären Bewegung gesperrt, weil darauf gegen die Regeln zu Terrorismus oder gewalttätigem Extremismus verstoßen worden sein soll. (Boerse, 11.07.2020 - 16:29) weiterlesen...

USA verzeichnen mehr als 66 000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66 627. Erst am Donnerstag war die Zahl auf einen Rekordwert von 63 247 gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, hat seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen dramatisch zugenommen. WASHINGTON - Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66 000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet. (Wirtschaft, 11.07.2020 - 16:24) weiterlesen...

'Washington Post': Trump bestätigt Cyberangriff gegen Russland 2018. Ziel sei die "Internet Forschungsagentur" in St. Petersburg gewesen, die als sogenannte Trollfabrik gelte und für die russische Einmischung in die Präsidentenwahl 2016 verantwortlich gemacht werde, schrieb die Zeitung am Freitag (Ortszeit). "Richtig", habe Trump in einem Interview des Blattes auf die Frage nach der Cyberattacke geantwortet. Berichte darüber hatte es zwar schon gegeben, sie waren bislang aber nie offiziell bestätigt worden. WASHINGTON - Präsident Donald Trump hat nach einem Bericht der "Washington Post" erstmals einen US-Cyberangriff gegen Russland im Jahre 2018 zugegeben. (Wirtschaft, 11.07.2020 - 16:21) weiterlesen...

Hofreiter: Zu wenig Corona-Hilfen für finanziell Schwache. "Wir geben über 200 Milliarden Euro zusätzlich aus, und für Hartz-IV-Empfänger, für Grundsicherungsempfänger war noch nicht einmal ein temporärer Aufschlag drin. Das finde ich, ehrlich gesagt, wirklich beschämend von Seiten der Bundesregierung", sagte Hofreiter am Samstag beim ersten digitalen kleinen Parteitag der Bayern-Grünen. Ebenso seien generell Kulturschaffende, Soloselbstständige und Familien mit Kindern bislang zu wenig unterstützt worden. MÜNCHEN - Grünen-Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter hat Lücken bei der Unterstützung finanziell schwacher Bevölkerungsgruppen in der Corona-Krisenpolitik der Bundesregierung beklagt. (Wirtschaft, 11.07.2020 - 16:19) weiterlesen...

Ruhani gegen Lahmlegung der Wirtschaft im Iran wegen Corona. "Langfristig die Wirtschaft lahmzulegen, wäre für das Volk inakzeptabel", sagte Ruhani am Samstag laut Webportal des Präsidentenamtes. Eine Corona-Phobie sei genauso gefährlich, wie die Pandemie auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Normalität müsse trotz Corona weitergehen, aber unter strikten Hygieneauflagen. TEHERAN - Irans Präsident Hassan Ruhani lehnt eine Abkehr von Lockerungen in der Corona-Krise ab. (Wirtschaft, 11.07.2020 - 16:19) weiterlesen...

Paris: Ausweg aus Digitalsteuer-Streit ist internationale Lösung. Ein Abkommen der Industriestaaten-Organisation OECD sei "der einzige Ausweg", hieß es am Samstag aus Kreisen des Wirtschafts- und Finanzministeriums von Ressortchef Bruno Le Maire. Man wolle eine internationale Lösung und fordere die Vereinigten Staaten auf, die OECD-Verhandlungen über die Digitalsteuer fortzusetzen. PARIS - Nach der Ankündigung weiterer Vergeltungsmaßnahmen seitens der USA im Streit um die Besteuerung von Digitalkonzernen pocht Frankreich weiter auf eine internationale Lösung. (Boerse, 11.07.2020 - 16:18) weiterlesen...