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BRÜSSEL - Das Europaparlament hat sich zur Erreichung der Klimaziele für den Aufbau einer europäischen Wasserstoffwirtschaft ausgesprochen.

19.05.2021 - 19:41:31

EU-Parlament fordert Markt für Wasserstoff in Europa. Es sei dringend erforderlich, die Infrastruktur für die Produktion, Speicherung und den Transport von Wasserstoff zu schaffen, hieß es in einem am Mittwoch angenommenen Bericht. Als wichtigste Leitmärkte gelten demnach die Industrie sowie Luft-, See- und Schwerlastverkehr.

Mit der Nutzung von Wasserstoff sollen die CO2-Emissionen in der EU gesenkt werden. Dem Bericht zufolge könnten mit der Technologie bis 2050 pro Jahr etwa 560 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Strittig ist zwischen den Fraktionen aber, welcher Wasserstoff zum Einsatz kommen soll. Im Bericht heißt es, fossiler Wasserstoff solle möglichst bald vom Markt genommen werden. Die Präferenz liegt aber bei grünem Wasserstoff. Angelika Niebler von der CSU betonte, man habe schnell einen Markt für bezahlbaren Wasserstoff schaffen wollen. Dies gelinge nur mit der Ergänzung um Wasserstoff aus kohlenstoffarmer Erzeugung als Übergangslösung.

Der SPD-Abgeordnete Jens Geier mahnte, Wasserstoff aus klimaneutralem Erdgas dürfe keine Dauerlösung oder gleichwertige Alternative sein. Michael Bloss von den Grünen nannte die Förderung fossiler Energieträger für Wasserstoff absurd. "Die Konservativen hofieren die Forderungen der Öl- und Gasindustrie und öffnen damit die Tür für eine Milliardenschwemme in klimaschädliche Fehlinvestitionen." Auch Cornelia Ernst von der Linken befürwortete, nur in grünen Wasserstoff zu investieren.

Um einen Wasserstoffmarkt handelbar aufzubauen forderte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, ein einheitliches, EU-weites Zertifizierungssystem auf der Basis des CO2-Gehalts von Wasserstoff. Der Chef des Verbands der Kommunalen Unternehmen, Ingbert Liebing, sagte, von kommunalen Unternehmen betriebene Gasverteilnetze stünden bereit, die Transformation zu unterstützen.

@ dpa.de

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