Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BRÜSSEL - Auf einen Erhalt der Agrarmärkte in der Viruskrise hat Bundeslandwirtschaftsministerin Juli Klöckner (CDU) gedrungen.

25.03.2020 - 14:58:25

VIRUS/ROUNDUP: Klöckner dringt auf Erhalt der Agrarmärkte in Corona-Krise. "Wichtig ist, dass die üblichen Bezugs- und Absatzwege weitgehend erhalten bleiben", erklärte Klöckner vor einer Videokonferenz mit ihren europäischen Kollegen am Mittwoch. Eine "wesentliche Voraussetzung" dafür sei, dass der freie Warenverkehr im Binnenmarkt weiter funktioniere. Die EU-Kommission müsse sich aber auch auf schlimmere Störungen des Marktes als bisher vorbereiten.

"Sollte es aufgrund des weltweiten Corona-Geschehens (...) zu außergewöhnlichen Marktstörungen kommen, sollten die Instrumente der Gemeinsamen Marktorganisation einsatzfähig sein", verlangte Klöckner. Die EU-Kommission darf beispielsweise in den Markt eingreifen, wenn es erhebliche Preisschwankungen gibt oder schweren Ungleichgewichte auf dem Markt für Agrarprodukte entstehen.

In den vergangenen Wochen hatte etliche EU-Staaten versucht, die Ausbreitung des Coronavirus mit Kontrollen an den sonst offenen Binnengrenzen der EU zu bremsen. Das führte zu langen Wartezeiten für grenzüberschreitende Transporte mit verderblichen Lebensmitteln oder Schlachtvieh. Klöckner betonte, dass viel Lebensmittelhersteller ihre Rohstoffe und Zutaten aus dem EU-Ausland bezögen - beispielsweise Rohmilch für Molkereien. "Hierbei darf es zu keinen Verzögerungen an der Grenze kommen", erklärte die Ministerin.

Grenzüberschreitende Transporte sind bei der Ministerkonferenz deshalb ebenso ein Thema wie Probleme beim Einsatz von Saisonarbeitern und Hilfen für Unternehmen in Schwierigkeiten. In Deutschland fehlen Erntehelfer, weil Saisonkräfte wegen geschlossener Grenzen nicht mehr anreisen können. Manche Betriebe könnten wegen der Ernte- und Absatzprobleme in wirtschaftliche Not geraten.

Das Bundesinnenministerium hat am Mittwoch bis auf weiteres ein Einreiseverbot für Saisonarbeiter angeordnet. Die Regelung gelte für die Einreise aus Drittstaaten, aus Großbritannien, für EU-Staaten wie Bulgarien und Rumänien, die nicht alle Schengen-Regeln vollumfänglich anwenden, sowie für Staaten wie Polen oder Österreich, "zu denen Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt worden sind".

Die EU-Kommission hatte am Dienstag darauf hingewiesen, dass neue Beihilferegeln eine finanzielle Unterstützung von bis zu 120 000 Euro pro Betrieb in Landbau und Fischerei zulassen. Damit sollten die Mitgliedstaaten den Unternehmen durch die Krise helfen, sagte Kommissionssprecherin Vivian Loonela.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS: Weitere Corona-Fälle auf Kreuzfahrtschiff - Warnung vor Toten. Auf der "Zaandam", die zusammen mit dem Schwesterschiff "Rotterdam" unterwegs ist, ist die Zahl der Corona-Infizierten nach Angaben des Betreibers Holland America Line inzwischen auf acht gestiegen. 193 Personen hätten Grippe-Symptome, vier Passagiere sind inzwischen verstorben, ohne dass die Todesursache bekanntgegeben wurde. BERLIN - Das Drama um zwei Kreuzfahrtschiffe in der Karibik mit rund 2500 Besatzungsmitgliedern und Passagieren an Bord - darunter rund 80 Deutsche - spitzt sich zu. (Boerse, 31.03.2020 - 12:40) weiterlesen...

VIRUS: Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern in Corona-Zeit. "Extremsituationen verstärken gute und schlechte Verhaltensweisen. Einerseits beobachten wir in der Coronakrise beeindruckende Wellen der Solidarität. Andererseits ruft die Krise auch Betrüger und windige Geschäftemacher auf den Plan, welche die Ängste und Sorgen der Menschen ausnutzen wollen, um sich zu bereichern", sagte der Vorstand des Verbraucherzentralen-Bundesverbands, Klaus Müller, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. BERLIN - Die Verbraucherzentralen warnen vor Betrügern im Internet in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. (Boerse, 31.03.2020 - 12:39) weiterlesen...

WDH/VIRUS: Indonesien lässt keine Ausländer mehr einreisen (Wort ergänzt) (Wirtschaft, 31.03.2020 - 12:28) weiterlesen...

VIRUS: Verbraucherschutz-Verband befürwortet eine Stopp-Corona-App. "Die Corona-Pandemie ist ein nie dagewesener Stresstest für unseren Lebensalltag" erklärte der Verbandsvorstand Klaus Müller am Dienstag. BERLIN - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Einführung einer Anti-Corona-App unter bestimmten Bedingungen für sinnvoll. (Boerse, 31.03.2020 - 12:22) weiterlesen...

Kreise: Regierung arbeitet an Nachbesserungen bei Corona-Krediten. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr, könnten Kredite für mittelständische Firmen mit einer 100-prozentigen Staatshaftung abgesichert werden. Die EU-Kommission müsse diesem Modell allerdings zustimmen, es liefen dazu Gespräche. BERLIN - Die Bundesregierung arbeitet bei Corona-Hilfen an Nachbesserungen für mittelständische Unternehmen, um eine Pleitewelle zu verhindern. (Wirtschaft, 31.03.2020 - 12:16) weiterlesen...

VIRUS: Weitere Gemeinden in Österreich werden unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind die auch bei Touristen beliebten Orte Zell am See, Saalbach und Altenmarkt im Pongau. Das teilte Wilfried Haslauer, Landeschef des österreichischen Bundeslandes Salzburg, am Dienstag mit. Die Quarantäne für die Gemeinde Flachau wird zudem verschärft. "Da wird es keinen Berufsverkehr mehr geben können, außer für Lebensmittel, Treibstoffe, Heizmaterial, Medikamente et cetera", sagte Haslauer. Die Zunahme der Infektionsfälle mit Sars-CoV-2 sei dort in den vergangenen Tagen "dynamisch" gewesen. SALZBURG - In Österreich werden drei weitere Gemeinden aufgrund der Coronavirus-Krise unter Quarantäne gestellt. (Boerse, 31.03.2020 - 12:10) weiterlesen...