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Regierungen, Medizintechnik

Britische Kliniken wegen Corona zunehmend unter Druck

07.01.2021 - 12:10:30

Britische Kliniken wegen Corona zunehmend unter Druck. LONDON - Wegen der rasant steigenden Zahl von Corona-Patienten geraten Krankenhäuser in Großbritannien immer stärker unter Druck. Besonders Kliniken in London sind kurz vor der Überlastung und könnten schon in weniger als zwei Wochen keine Kapazitäten mehr haben, berichtete das "Health Service Journal" am Donnerstag unter Berufung auf eine Präsentation des Gesundheitsdiensts NHS (National Health Service). Selbst im besten Fall würden in der Hauptstadt zum 19. Januar insgesamt 2000 Betten, darunter Intensivplätze, fehlen.

"Es ist eindeutig schlimmer als während der ersten Welle (im Frühling)", sagte der Intensivmediziner Rupert Pearse dem Sender BBC Radio 4. Es stünde derzeit nicht ausreichend Personal zur Verfügung. "Es ist schwierig, die Qualität der Versorgung zu gewährleisten, die Patienten verdienen." Die Betreuung von Corona-Patienten führe dazu, dass etwa Herz- oder Krebspatienten vernachlässigt werden müssten.

Mit Stand 4. Januar wurden landesweit etwa 30 500 Corona-Patienten in Krankenhäusern betreut, fast ein Drittel mehr als beim Höchststand im Frühjahr. Teilweise würden normale Krankenzimmer in Intensivräume umgewandelt, hieß es. Eine Pflegekraft müsse sich um drei, bald wohl um vier Intensivpatienten kümmern, die Lücken würden mit Ärzten und ungeschultem Personal gestopft, sagte Pearse.

NHS-Manager Chris Hopson sagte BBC Radio 4: "Die Lage eskaliert schnell." In der vergangenen Woche seien 5000 neue Patienten in die Kliniken gebracht worden. "Das sind zehn Krankenhäuser voller Covid-Patienten in nur sieben Tagen. Das ist eine riesige Herausforderung", sagte Hopson. Die Kliniken prüften jede Ecke darauf, ob dort Betten aufgestellt werden könnten.

Am frühen Abend (18.00 Uhr MEZ) wollten sich Premierminister Boris Johnson, Gesundheitsminister Matt Hancock und NHS-Chef Simon Stevens zur Lage äußern. Großbritannien hatte am Vortag mit mehr als 62 300 Fällen erneut einen Tagesrekord an Neuinfektionen gemeldet, außerdem mehr als 1000 Tote. Verantwortlich für die schnelle Ausbreitung macht die Regierung eine neue, möglicherweise ansteckendere Virus-Variante.

@ dpa.de

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