Deutschland, Branchen

BREMERHAVEN - Fahnder haben ein auf das Einschleusen von Ukrainern und Moldawiern und deren illegale Beschäftigung auf Baustellen in Norddeutschland versiertes Netzwerk ausgehoben.

11.04.2018 - 16:59:24

Razzia gegen Einschleusen illegaler Bauarbeiter in Norddeutschland

wie Zoll und Bundespolizei mitteilten. Schwerpunkt der Aktion war Bremerhaven, wo die für die Machenschaften verantwortliche Firma ihren Sitz hat. Gegen das Unternehmen erwirkte die Staatsanwaltschaft Stade einen Vermögensarrest in Höhe von einer Million Euro.

Das Netzwerk soll die Bauarbeiter als Arbeitskräfte litauischer Unternehmen ausgegeben und mit gefälschten Identitätskarten verschiedener EU-Länder ausgestatten haben. Dadurch sollte bei Kontrollen ein ordnungsgemäßer Eindruck entstehen. Tatsächlich entstand den deutschen Sozialkassen ein Schaden in Millionenhöhe. Gegen den 36 Jahre alten deutschen hauptbeschuldigten Bauunternehmer und sieben Mitbeschuldigte wird wegen des Verstoßes gegen das Ausländerecht, das Vorenthalten und Veruntreuen von Sozialversicherungsbeiträgen sowie gewerbsmäßiger Urkundfälschung ermittelt.

Auf den Baustellen wurden 70 Arbeiter angetroffen, von denen Fingerabdrücke und Fotos gemacht wurden, um ihre tatsächliche Identität festzustellen. Etliche Arbeiter wurden vernommen. Gegen sie wird wegen unerlaubten Aufenthalts und des Verdachts der Urkundenfälschung ermittelt.

Wie ein Sprecher der Gewerkschaft IG Bau sagte, sei illegale Beschäftigung ein großes Problem auf dem Bau. Zumeist ging es um Arbeiter aus Südosteuropa, die illegal eingesetzt werden oder von ihren Entsendefirmen zuwenig Lohn erhielten. Für die kriminellen Drahtzieher seien die Gewinne vergleichbar mit der Prostitution oder dem Drogenhandel, das Bestrafungsrisiko aber geringer. Deswegen forderte die Gewerkschaft zusätzliches Personal für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls.

@ dpa.de

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