LUFTHANSA AG, DE0008232125

BREMEN - Tausende Fluggäste müssen am Dienstag am Boden bleiben.

09.04.2018 - 16:47:24

Lufthansa streicht Dutzende Flüge wegen Verdi-Warnstreiks. Wegen eines Warnstreiks von Flughafenmitarbeitern an vier deutschen Flughäfen streicht die Lufthansa und die Billig-Tochter Eurowings die meisten ihrer Flüge von und nach Bremen und Hannover. Bodenpersonal in Bremen beteiligt sich direkt an dem Ausstand. Der Airport in Hannover ist betroffen, weil an den Drehkreuzen Frankfurt und München die Arbeit niedergelegt wird. Ob andere Fluggesellschaften ihre Flüge am Dienstag streichen werden, war am Montagnachmittag noch nicht klar.

Von und nach Bremen entfallen 16 von 17 Flügen. In Hannover fallen 18 von 28 Flügen aus. Auch die sechs Eurowings-Flüge zwischen Bremen und Stuttgart starten nicht. Hintergrund des Warnstreiks sind die Tarifverhandlungen zwischen Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit den Arbeitgebern Bund und Kommunen.

Fluggäste können ihr Ticket gegen eine Bahnkarte umtauschen oder ihren Flug kostenlos verschieben, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. "Es ist vollkommen inakzeptabel, dass die Gewerkschaft diesen Konflikt auf dem Rücken unbeteiligter Fluggäste austrägt", sagte Lufthansa-Personalchefin Bettina Volkens. "Lufthansa ist gar nicht Partei in diesem Tarifkonflikt, dennoch sind vor allem unsere Kunden und wir von den Folgen der Auseinandersetzung betroffen."

Auf jeden Fall müssen Reisende mit langen Wartezeiten rechnen, sagte eine Verdi-Sprecherin. Denn unter anderem wird das Abfertigungspersonal in Bremen ab 7.30 Uhr und an den großen Flughäfen Frankfurt und München von den frühen Morgenstunden an die Arbeit niederlegen. Sollte auch die Mehrheit der Flughafenfeuerwehrleute nicht arbeiten, könnte der ganze Flugbetrieb in Bremen ausfallen. Denn die Feuerwehr stellt die Flugsicherheit her.

Die Flughafenmitarbeiter in Bremen legen ihre Arbeit im Rahmen eines bundesweiten Streiks von Angestellten des öffentlichen Dienstes nieder. Neben dem Flughafenpersonal werden in den kommenden Tagen auch Angestellte des öffentlichen Nahverkehrs, von Kindertagesstätten, Pflegeheimen, Krankenhäusern und der Müllabfuhr in den Ausstand treten, wie Verdi mitteilte.

Mit der Arbeitsverweigerung fordert die Gewerkschaft für ihre 2,3 Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn. An diesem Sonntag beginnt in Potsdam die dritte Verhandlungsrunde zwischen Verdi und den Arbeitgebern. Der Warnstreik soll den Druck auf Bund und Kommunen erhöhen: "Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske.

@ dpa.de

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