Transport, Verkehr

BREMEN - Die Umstrukturierungen bei den Reedereien und der Trend zu immer größeren Schiffen stellt den Containerterminalbetreiber Eurogate auch in diesem Jahr vor Herausforderungen.

11.04.2018 - 14:44:24

Eurogate stellt sich auf weitere Herausforderungen ein. Das Unternehmen rechne 2018 mit stabilen Umschlagszahlen, sagte Eurogate-Chef Michael Blach am Mittwoch in Bremen.

Im zurückliegenden Jahr ist der Umsatz um fast 5 Prozent auf 607,9 Millionen Euro im Vergleich zu 2016 gesunken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging leicht auf rund 100,3 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich stand mit mehr als 85 Millionen Euro ein Plus von etwa 12 Prozent. Neben deutlich verbesserten Ergebnissen bei den internationalen Beteiligungen ist das auch auf Einmaleffekte aus Personalüberlassungen und Vermietungen zurückzuführen. Diese werde es 2018 nicht mehr geben, sagte Blach. Deshalb geht der Terminalbetreiber von einem schwächeren, aber positiven Ergebnis am Jahresende aus.

Im vergangenen Jahr schlug Eurogate an seinen zwölf Standorten in sechs Ländern 14,4 Millionen Container um und damit ähnlich viele wie im Vorjahr. Die Konsolidierungswelle bei den Reedereien machte unter den deutschen Standorten vor allem dem Terminal in Hamburg zu schaffen, wo die Umschlagszahlen um mehr als 25 Prozent auf fast 1,7 Millionen Container sanken. Der Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven profitierte dagegen und steigerte seinen Umschlag um 15 Prozent auf rund 554 000 Container. In Bremerhaven lag die Umschlagsmenge wie im Vorjahr bei etwa 5,5 Millionen Containern.

@ dpa.de

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