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Quantumscape, US74767V1098

BRAUNSCHWEIG / SALZGITTER - Ein möglichst hoher Recycling-Anteil bei Batterien könnte in den kommenden Jahren zum mitentscheidenden Faktor für den Marktdurchbruch von Elektroautos werden.

15.09.2021 - 16:40:28

Batterie-Recycling soll steigen - Umfrage: Mehr Nachhaltigkeit nötig. Dies legen Beratungen von Experten und Ergebnisse einer Umfrage nahe. "Wir müssen die Batterie als Teil eines geschlossenen Kreislaufprozesses sehen", sagte Matthias Ullrich aus der Elektrik- und Elektronik-Entwicklung von Volkswagen am Mittwoch bei einer Tagung in Braunschweig. Der Konzern untersucht in einer Pilotanlage in Salzgitter, wie sich die Mehrfachverwertung der Zellmodule, aber auch von Stoffen aus dem Batteriegehäuse wie Aluminium, Kupfer oder Kunststoffen industriell umsetzen lässt.

und Opel wollen eigene Zellwerke errichten, BMW setzt vorerst weiter auf externe Lieferanten. Damit tatsächlich große CO2-Einsparungen durch E-Mobilität möglich sind, muss mehr Ökostrom bereitgestellt werden. Außerdem muss die Gewinnung von Batterieressourcen wie Lithium, Kobalt, Kupfer oder Nickel schonender ablaufen. "Konfliktmineralien" aus Krisengebieten, wo auch die sozialen Bedingungen des Abbaus teils dramatisch sind, sollen den Plänen verschiedener Autobauer zufolge vermieden werden - dies ist auch eines der Kernziele des neuen Lieferkettengesetzes.

Der Chef des Geschäftsfelds Batteriezellen und -systeme bei VW, Frank Blome, sagte zum aktuellen Rohstoffbezug: "Bisher ist das vor allem unter der Kontrolle unserer Zulieferer. Aber wir beteiligen uns stärker. Und wir wollen sicherstellen, dass alles regelkonform ist." Die Feststoffbatterie, bei deren Entwicklung sich VW mit der US-Firma Quantumscape zusammengetan hat, werde bis zur technischen Reife und zu großen Stückzahlen noch eine Weile brauchen; "Aber wir investieren weiter. Wir glauben, dass die Feststoffzelle irgendwann zwischen 2025 und 2030 dann stärker kommen wird."

@ dpa.de