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BRAUNSCHWEIG - Im Untreue-Prozess gegen drei frühere und einen amtierenden Personalmanager von Volkswagen dadurch ein millionenschwerer Schaden entstanden sei.

28.09.2021 - 06:35:00

Urteil im Untreue-Prozess gegen VW-Personalmanager erwartet

in München. Osterloh trat in dem Verfahren als Zeuge auf, ist aber nicht angeklagt. Ein gesondertes Beihilfeverfahren gegen ihn wurde abgetrennt.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Personalmanagern vor, für Osterloh und andere einflussreiche Betriebsratsangehörige zwischen 2011 und 2016 unangemessen üppige Bezüge freigegeben zu haben. Die Angeklagten

- darunter die Ex-Konzernpersonalchefs Horst Neumann und Karlheinz

Blessing - hätten Kriterien zur Gehaltsbestimmung der leitenden Betriebsräte "bewusst so gewählt, dass scheinbar ein erhöhtes Gehalt gerechtfertigt war, obwohl dies nicht korrekt war".

Ihnen wird Untreue, teils auch im besonders schweren Fall vorgeworfen, da VW ein millionenschwerer Schaden entstanden sei. Die Manager sollen pflichtwidrig und vorsätzlich gehandelt haben. Nach den Freispruch-Plädoyers der Verteidiger nutzten auch die Angeklagten selbst ihre Schlussworte am Montag dafür, die Untreue-Vorwürfe entschieden zurückzuweisen.

@ dpa.de

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