Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BRAUNSCHWEIG - Im Musterprozess um mögliche Entschädigungen für Hunderttausende Dieselfahrer steigen Volkswagen und der vzbv am Donnerstag mit.

02.01.2020 - 10:27:24

VW und Verbraucherschützer starten Vergleichsgespräche. Damit erhöhen sich die Chancen der rund 444 000 teilnehmenden Kläger in dem Verfahren am Braunschweiger Oberlandesgericht, Ansprüche gegen VW wegen des Wertverlusts ihrer Autos im Abgasskandal durchzusetzen.

"Gemeinsames Ziel von vzbv und Volkswagen ist eine pragmatische Lösung im Sinne der Kunden", hieß es in der kurzen Mitteilung. Die Gespräche seien in einem sehr frühen Stadium. "Ob es zu einem Vergleich kommt, ist offen."

Der Vorsitzende Richter am OLG, Michael Neef, hatte bei den ersten Sitzungen zur Musterfeststellungsklage im September und November bereits für Verhandlungen zwischen dem Autobauer und den Verbraucherschützern geworben. VW hatte dies bisher mit Verweis auf mangelnde Vergleichbarkeit der Einzelfälle und ein unvollständiges Klageregister offiziell als "kaum vorstellbar" bezeichnet.

Der vzbv vertritt in dem gebündelten Verfahren die Interessen zahlreicher Dieselfahrer. Sie sehen sich nach dem Auffliegen der Abgas-Manipulationen im Herbst 2015 mit zum Teil drastisch erhöhten Emissionen von Volkswagen getäuscht. In vielen Fällen fordern sie Schadenersatz wegen des gesunkenen Wiederverkaufswertes ihrer Fahrzeuge. Neben dem Musterverfahren in Braunschweig laufen an Gerichten bundesweit weitere separate Prozesse. Mancherorts sprachen Richter den Verbrauchern Entschädigungen oder den kompletten Ersatz des Kaufpreises des Autos zu - oft wurden Ansprüche jedoch abgelehnt.

Im September 2015 hatte Volkswagen nach Prüfungen von Behörden und Recherchen von Forschern in den USA Manipulationen an den Abgaswerten von Dieselautos zugegeben. Die Software bestimmter Motoren war so eingestellt, dass im tatsächlichen Betrieb auf der Straße deutlich mehr giftige Stickoxide (NOx) ausgestoßen wurden als in Tests. Auch in Deutschland fühlen sich Kunden geprellt, sie klagten einzeln oder schlossen sich der Musterfeststellungsklage an. Konkrete Ansprüche müssen im Erfolgsfall in eigenen Verfahren durchgesetzt werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Daimler-Rutsch findet kein Ende - Abstufung, Batterieprobleme FRANKFURT - In einem europaweit nicht gerade optimistischen Marktumfeld für Autobauer steuern die Daimler und Volkswagen im kräftig anziehenden Dax immerhin ein Stück weit im Plus lagen. (Boerse, 24.01.2020 - 12:59) weiterlesen...

Merkel-Besuch in Türkei: Unternehmer hoffen auf bessere Beziehungen. "Wir wünschen uns, dass der Türkeibesuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bezug auf die bilateralen Beziehungen und die Beziehungen mit der EU ein Wendepunkt wird", twitterte der Chef des großen Unternehmerverbandes Tüsiad, Simone Kaslowski, am Donnerstag. Tüsiad erwartet demnach, dass die Gespräche am Freitag die "gegenseitigen Sensibilitäten" achten und das Vertrauensverhältnis stärken. Außerdem sollte es Fortschritte bei den Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU sowie bei der Zollunion geben. ISTANBUL - Türkische Wirtschaftsvertreter hoffen vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Türkei am Freitag auf eine deutliche Verbesserung der Beziehungen. (Boerse, 23.01.2020 - 16:30) weiterlesen...

Umfrage: Käufer würden mehr Geld für sparsamere Autos ausgeben. 68 Prozent der Neuwagenkäufer gaben dies in einer Befragung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) an, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. 2018 betrug der Anteil 55 Prozent. Bei der aktuellen Befragung sagten zudem 53 Prozent der Neuwagen- und 39 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer, dass sie für einen Pkw mit geringeren CO2-Emissionen mehr Geld ausgeben würden. BERLIN - Immer mehr Autokäufer in Deutschland sind nach einer Umfrage bereit, für ein Fahrzeug mit geringerem Kraftstoffverbrauch tiefer in die Tasche zu greifen. (Boerse, 23.01.2020 - 15:12) weiterlesen...

VW-Carsharing-Tochter WeShare will in weitere Städte expandieren. Im Laufe des Jahres sollen München, Budapest, Prag, Madrid, Paris und Mailand dazukommen, wie WeShare-Chef Philipp Reth am Donnerstag in Berlin sagte. Bereits bekannt war, dass der Anbieter im Frühjahr auch in Hamburg an den Start gehen will. Insgesamt soll die Elektro-Flotte des Unternehmens dann aus rund 8400 Fahrzeugen bestehen. BERLIN - Der Carsharing-Anbieter WeShare will seine vollelektrischen Leihwagen in sieben weiteren europäischen Städten aufstellen. (Boerse, 23.01.2020 - 12:34) weiterlesen...

Autovermieter WeShare will in weitere Städte expandieren. Im Laufe des Jahres sollen München, Prag, Madrid, Paris und Mailand dazukommen, wie WeShare-Chef Philipp Reth am Donnerstag in Berlin sagte. Bereits bekannt war, dass der Anbieter im Frühjahr auch in Hamburg an den Start gehen will. Insgesamt soll die Elektro-Flotte des Unternehmens dann aus rund 8400 Fahrzeugen bestehen. BERLIN - Der Carsharing-Anbieter WeShare will seine vollelektrischen Leihwagen in sechs weiteren europäischen Städten aufstellen. (Boerse, 23.01.2020 - 12:27) weiterlesen...

Kanada verhängt im 'Dieselgate'-Skandal Millionenstrafe gegen VW. Dem deutschen Autobauer werden Geldbußen in Höhe von 196,5 Millionen kanadischen Dollar (135 Mio Euro) auferlegt, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch (Ortszeit) in Toronto mitteilte. Zuvor habe sich Volkswagen schuldig bekannt, Autos importiert zu haben, die nicht den zulässigen Abgasstandards entsprachen. Der Hersteller habe zugegeben, gegen Umweltgesetze verstoßen und irreführende Angaben gemacht zu haben. TORONTO - Kanada hat wegen Verstößen gegen Umweltgesetze und Importvorschriften im "Dieselgate"-Skandal eine millionenschwere Strafe gegen den Volkswagen -Konzern verhängt. (Boerse, 23.01.2020 - 06:32) weiterlesen...