Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

BRAUNSCHWEIG - Der Kündigungsstreit zwischen Volkswagen haben beide Seiten ganz unterschiedliche Auffassungen, wie am Montag bei einer Verhandlung am Arbeitsgericht Braunschweig deutlich wurde.

04.11.2019 - 17:22:25

Kündigung in Dieselaffäre - VW und Ex-Vorstand Neußer streiten weiter. Zwei Stunden lang erörterten die Parteien die Vorwürfe, ohne dass am Ende eine Einigung in Sicht war.

Neußer war vor seinem Vorstandsposten auch Entwicklungschef der Marke VW. 2015 wurde er im Zuge des Abgasskandals beurlaubt. Vor Gericht wehrt er sich gegen fristlose beziehungsweise ordentliche Kündigungen. Volkswagen hingegen will mit einer Widerklage die Feststellung erreichen, dass Neußer grundsätzlich schadenersatzpflichtig ist. Der Manager gehört auch zu der Gruppe von VW-Mitarbeitern, die in den USA angeklagt wurden.

In der öffentlichen Verhandlung gab Neußer an, von Software-Unregelmäßigkeiten erst im Juli 2015 erfahren zu haben. Vor der Presse wollten sich Neußer selbst und auch seine Verteidiger am Montag nicht zu dem laufenden Verfahren äußern.

Aus Sicht des Autobauers ist klar, dass Neußer "eine erhebliche Mitverantwortung an der Dieselkrise" trägt. VW ist der Überzeugung, dass der frühere Leiter der Motorenentwicklung bereits im Jahr 2011, spätestens aber Mitte des Jahres 2012, Kenntnis von der sogenannten Umschaltlogik hatte, die US-amerikanische Testzyklen für Emissionsmessungen erkennen konnte. Er habe aber nichts unternommen, sondern später sogar deren Weiterentwicklung um die sogenannte Lenkwinkelerkennung genehmigt, sagte ein Konzernsprecher. "Daher hält Volkswagen die Kündigungen für gerechtfertigt und notwendig."

Während sich Volkswagen und Neußer in einem früheren Rechtsstreit um Boni einigen konnten und einen Vergleich schlossen, scheint es diese Option für dieses Verfahren nicht zu geben. Eine gütliche Einigung wurde abgelehnt. Arbeitsrichter Ingo Hundt beraumte daher für den 25. November einen Verkündungstermin an, bei dem es auch ein Urteil geben könnte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VW will auch in China Investitionen hochhalten - Stagnierender Markt 2020. Mit den dortigen Partnern zusammen wollen die Wolfsburger im kommenden Jahr mehr als 4 Milliarden Euro ausgeben, davon fließen rund 40 Prozent in die Elektromobilität, wie China-Chef Stephan Wöllenstein am Donnerstag anlässlich der Automesse in der Stadt Guangzhou sagte. Damit steigt der Anteil für Elektroautos und Antriebe. GUANGZHOU/WOLFSBURG - Der Volkswagen -Konzern will auch in seinem wichtigsten Einzelmarkt China die Investitionen hochhalten. (Boerse, 21.11.2019 - 15:48) weiterlesen...

Millionenbußen gegen Autohersteller wegen Stahlpreis-Absprache. Die Unternehmen hätten sich von 2004 bis 2013 beim Einkauf von Langstahl abgesprochen, teilte das Bundeskartellamt am Donnerstag mit. Die drei Unternehmen haben laut Behörde den Sachverhalt anerkannt und einer einvernehmlichen Beendigung des Verfahrens zugestimmt. In München bezifferte BMW seinen Anteil auf 28 Millionen Euro, gegen Mitarbeiter seien keine Bußgelder verhängt worden. BONN/MÜNCHEN - Das Bundeskartellamt hat wegen Preisabsprachen beim Stahleinkauf rund 100 Millionen Euro Bußgelder gegen Volkswagen , Daimler und BMW verhängt. (Boerse, 21.11.2019 - 14:00) weiterlesen...

Hamburg übertrifft selbstgesetztes Ziel von 1000 E-Ladestationen. Aktuell seien allein über die Stromnetz Hamburg GmbH 965 Ladepunkte in Betrieb, teilte die Verkehrsbehörde der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Hinzu kämen rund 60 Angebote von privaten Ladeinfrastrukturbetreibern wie NewMotion oder Allego. Somit stünden in Hamburg mehr als 1000 öffentlich zugängliche Ladestellen zur Verfügung, womit die Stadt nach eigenen Angaben weiterhin Vorreiter in Deutschland ist. HAMBURG - Hamburg hat sein selbstgestecktes Ziel von 1000 öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr bereits übertroffen. (Boerse, 21.11.2019 - 08:45) weiterlesen...

Audi-Finanzvorstand Seitz wechselt zur Marke Volkswagen Pkw. WOLFSBURG - Im Management von Volkswagen am Mittwochabend in Wolfsburg mit. Außerdem bestätigte VW, dass der Einkaufschef von BMW für Nordamerika, Murat Aksel (47), zum 1. Juli 2020 Beschaffungsvorstand von VW Pkw werden wird. Darüber hatte das "Manager-Magazin" bereits vor einem Monat berichtet. Audi-Finanzvorstand Seitz wechselt zur Marke Volkswagen Pkw (Boerse, 20.11.2019 - 20:13) weiterlesen...

KORREKTUR: Bonn will von VW Geld für Dieselautos - Gespräche über Vergleich (Korrektur: Im vorletzten Satz des ersten Absatzes wurde ergänzt, dass neben Bonn auch Baden-Baden auf Schadenersatz klagt. (Boerse, 20.11.2019 - 17:11) weiterlesen...

Verurteilter Volkswagen-Ingenieur Liang zurück in Deutschland. Wie das niedersächsische Landeskriminalamt am Mittwoch in Hannover bestätigte, holten Beamte Liang kürzlich in New York ab und brachten ihn in die Bundesrepublik. Er war der erste langjährige Volkswagen -Mitarbeiter, der aufgrund der Diesel-Affäre in den Vereinigten Staaten zu einer Haftstrafe verurteilt worden war. Zuvor hatten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet. HANNOVER - Der in den USA wegen des Abgas-Skandals verurteilte Ex-VW -Ingenieur James Liang ist zurück in Deutschland und könnte nach Einschätzung seines Anwalts seine Reststrafe erlassen bekommen. (Boerse, 20.11.2019 - 17:05) weiterlesen...