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RENAULT SA, FR0000131906

BOULOGNE-BILLANCOURT - Neuer Chef, neuer Kurs: Rund ein halbes Jahr nach seinem Start will Renault -Generaldirektor Luca de Meo am Donnerstag (08.30 Uhr) seine Strategie für den krisengeplagten Autobauer präsentieren.

14.01.2021 - 06:02:25

Weniger Masse, mehr Rendite: Neuer Renault-Chef legt Strategie vor

einen Rekordverlust von rund 7,3 Milliarden Euro.

Der 53 Jahre alte De Meo will sich auf alte Stärken des französischen Herstellers besinnen. Ein Comeback des R5, eines erfolgreichen Kleinwagens aus den 1970er Jahren, sei so gut wie sicher, berichtete die französische Tageszeitung "Le Figaro". Renault nahm dazu zunächst keine Stellung. Der R5 war von 1972 an vom Band gelaufen. Als damaliger Fiat-Manager war De Meo maßgeblich an der Einführung des Retro-Modells Fiat 500 beteiligt gewesen.

Das Renault-Management hatte im vergangenen Jahr signalisiert, an der von Ghosn geschmiedeten französisch-japanischen Autoallianz nicht zu rütteln. Renault ist mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt. Zu dem Bündnis gehört auch Mitsubishi.

Renault und die Autoallianz waren schon im Zuge des Skandals um den schillernden Autoboss Ghosn in die Krise geraten. Der Ex-Manager war im November 2018 in Tokio unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Im April 2019 wurde der gebürtige Brasilianer dann unter strengen Auflagen auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen. Ghosn floh Ende Dezember 2019 unter dubiosen Umständen in einem Privatjet nach Beirut, angeblich in einer Kiste versteckt. Die französische Justiz untersucht eine mutmaßliche Veruntreuung von Geldern bei Renault durch Ghosn.

@ dpa.de

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